26.10.14

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Report 2014

Reisekarte 2014

07.01.2014_-_06.02.2014_Wohnmobilreise_Florida

23.04.2014_-_25.04.2014_Motorradtour_Harz

15.06.2014_-_22.06.2014_Harz_/_Gernrode u. Weserbergland

15.07.2014_-_22.07.2014_Ostsee_/_Wendtorf_

19.08.2014_-_25.08.2014_Lahnstein

25.08.2014_-_09.09.2014 Todtnau-Muggenbrunn_/_Campingplatz_Hochschwarzwald

09.09.2014_-_22.09.2014_Messanges_/_Südfrankreich

22.09.2014_-_25.09.2014 St.Jean-Pied-de-Port_

25.09.2014_-_01.10.2014 Lau-Balagnas_/_Argeles-Gazost_/_Lourdes

01.10.2014_-_10.10.2014 Marseilan_Plage_/_Mittelmeer

10.10.2014_-_19.10.2014 Todtnau-Muggenbrunn / Hochschwarzwald

 

07.01.2014 - 06.02.2014 Wohnmobilreise Florida

Reiseverlauf:

07.01.2014 Flug nach Frankfurt / Übernachtung im Hotel

08.01.2014 Flug nach Florida - Orlando / Übernachtung im Hotel

09.01. - 01.02. Übernahme des Campers und Rundreise

01.02. - 03.02. Abgabe Camper und Aufenthalt in Orlando

03.02 - 05.02. Flug nach New York und Übernachtung im Hotel

05.02. - 06.02. Flug nach Hamburg

03.02. Flug nach New York wg. Schneefall gestrichen - Übernachtung im Hyatt Flughafen Orlando

04.02 - 05.02. Flug Orlando - Chicago - Frankfurt - Hamburg

Video: Wohnmobil mit Slide Out

Detailbericht Florida2014

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23.04.2014 - 25.04.2014 Motorradtour Harz

<= Slideshow

Wir wollen uns mal mit dem Thema E-Motorrad beschäftigen und diese auch mal fahren. Dazu fahre ich mit Thomas K. nach Osterrode im Harz zu Matthias Schmidt (www.motorradschutzgebiet.de) . Dieser hat eine Auswahl von E-Motorrädern stehen und verleiht diese auch für Touren im Harz. Unsere geführte Tour auf Brammo Enertia bringt uns an den Sösestausee. Es ist schon erstaunlich, welche Leistung und Leidenschaft aus diesen kleinen Mopeds zum Vorschein kommt.

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15.06.2014 - 22.06.2014 Harz / Gernrode u. Weserbergland

Hotel Stubenberg

Wir treffen uns am Sonntag mit Thomas in Amelinghausen und fahren über die Landstraßen in den Harz. Das Wetter ist gut und wir sind schnell in Gernrode im Hotel Stubenberg. Das "Schmutzbier" genießen wir im Biergarten bei wundervoller Aussicht und plaudern mit Henry und Christine. Am Montag kommt Dirk vorbei und wir treffen ihn in Quedlinburg am Bahnhof. Er hat unterwegs noch ein nettes, aber auch nicht ganz preiswertes Foto von sich machen lassen. Am Bikertreff in Pullman City / Hasselfelde trinken wir einen Kaffee und fahren dann über die kurvenreiche B81 nach Ilfeld, durch das wunderschöne Fachwerkstädtchen Stolberg und an dem im Wald gelegenen Josefkreuz vorbei zum Essen ins Stubenberg. Die Helden vom Straßenbau haben die Zufahrtsstraße zum Stubenberg komplett gesperrt, so dass wir vorsichtig um die Absperrungen herum und ebenso vorsichtig über die abgefräste Straße fahren. Dirk verabschiedet sich wieder am Abend und hat dann zu Hause 700 km auf der Uhr.

Eine weitere Tour führt uns in das hübsche Duderstadt mit sehenswertem Altstadtkern und empfehlenswertem Eis-Café "Delizia" direkt in der Fußgängerzone. Auf dem Rückweg besuchen wir die hübsch gelegene Rhumequelle und anschließend Matze in Förste, wo wir die Empulse R Probe fahren. Ist auch schon ein tolles E-Motorrad mit richtig viel Leistung. Beim Windbeutelkönig begutachten wir die E-Ladestation und bei Kucki gibt es einen großen Schlag Erbsensuppe. Unsere Tage im Harz werden durch das Frühstück, Eis zwischendurch, Deutschland-Cocktail und das reichhaltige Abendessen abgerundet - wir auch! Am Donnerstag geht es dann auf unterschiedlichen Pfaden neuen Zielen entgegen: Thomas nach Hause und wir ins Weserbergland ins Gasthaus Johanning.

Johanning hat einen tollen neuen Anbau in dem wir untergebracht sind. Ansonsten ist alles wie immer: tolles Essen, nette Bedienung und ein immer präsenter Chef. Nach und nach treffen die Leverkusener und die Hamburger ein. Da keiner mit uns gerechnet hat, sind alle erstaunt, dass wir hier sind. Bernd hatte bei Motorrad und Reisen einen Gutschein für ein Wochenende gewonnen, den wir jetzt hier umsetzen. Wir fahren eine Tour nach Hameln zu Modeka (Motorradbekleidung der etwas anderen Art). Hier kaufen wir uns zwei neue Jacken und lassen uns diese nach Hause schicken. Torben führt uns dann auf verschlungenen Wegen zum Köterberg und danach geht es zum Biker-Point in Uslar. Dort muss sich Jürgen erst einmal eine neue Batterie für sein Moped kaufen, damit es wieder von alleine startet. Torben macht noch eine kleine Probefahrt auf einer Harley. Der Abend endet bei viel Bier, Gesang ("Hasiblasi") und dem Besetzen eines Wartehäuschens durch einige Mädels.

Samstag geht es erneut, aber mit anderen Teilnehmern über die Rhumequelle in den Harz. Auf den Straßen sind viele Motorradgruppen auch in beträchtlicher Stärke unterwegs. Deshalb bewegen wir uns vornehmlich auf kleinen Straßen, die viel Fahrspaß mitbringen. Es folgt die Pflichtprogramm-Erbsensuppe bei Kucki und anschließend geht es zurück ins Hotel. Heute ist Grillabend mit reichhaltigem Angebot und unser Freund "Lücke" erhält eine Riesenbratenplatte voll "Extrawurst" nach der Frage: "Hörma, keine Currywurst heute?" Nach der erneuten Aufführung von "Hasiblasi" sehen wir im großen Saal das Fußballspiel Ghana vs. Deutschland (2:2).

Am Sonntag geht es für alle auf verschiedenen Wegen wieder zurück nach Hause, wo alle wohlbehalten und unfallfrei ankommen.

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15.07.2014 - 22.07.2014 Ostsee / Wendtorf

N54 25.553 E10 18.074

Dieses Mal probieren wir den Campingplatz "Camping Oase Bonanza" in Wendtorf aus, wo es auch am Wochenende in der Hauptsaison nicht übermäßig voll wird. Dauercamper und Touristen sind hier säuberlich von einander getrennt (beide haben i.d.R. recht unterschiedliche Mentalitäten). Zwar nerven uns "Vorkasse" und eine starre Mittagspause von 13.00-15.00 Uhr mit generellem Fahrverbot (nicht zeitgemäß), aber während es in Hamburg sehr heiß und schwül ist, ist das Wetter an der Ostsee super zu ertragen.

Mit dem Motorrad und ausgerüstet mit unseren neuen "Airbreeze"-Jacken von Modeka fahren wir vorbei an Kieler Sehenswürdigkeiten wie die "Hörn", die "Kiellinie", dem Holtenauer Ufer mit dem Segelschulschiff "Gorch Fock", Schilksee und Schwedeneck nach Eckernförde. Von dort führt uns eine kleine, kurvige Straße entlang von reetgedeckten Häuschen mit Rosenstock vor dem Eingang in die Heringsstadt Kappeln. Hier entdecken wir erstmals Moppedparkplätze am Hafen neben einer Fischbude direkt an der Hubbrücke. Mit einem leckeren Matjesbrötchen ausgestattet, beobachten wir das Treiben der Skipper, als sich die Brücke für eine Viertelstunde öffnet: Auch hier gibt es die ruhigere und die rücksichtslosere Fraktion bei der Durchfahrt! Wir denken unwillkürlich an Michael und Petra, die auch in wenigen Tagen mit ihrer "Amaree" hier durch und weiter in die dänische Südsee wollen.

Wir wollen noch ein bisschen in Schlei-Nähe fahren und wenden uns zunächst Richtung Arnis, ein niedliches Puppenstubenstädtchen, das man unbedingt `mal gesehen haben sollte (die kleine Fähre bringt auch nur ein Mopped `rüber...). Mit herrlichen Blicken auf Deutschlands einzigen Fjord kommen wir über Lindaunis und Ulsnis schließlich zur Schlei-Fähre Missunde. Von dort aus versuchen wir möglichst kleine Straßen zu nehmen und erwischen dabei eine ungeahnt hübsche Kurvenstrecke durch Wald und Feld nach Haby. Danach ist dann aber die Idylle schnell vorbei: Wir nähern uns Kiel mit seinem "Verkehrsmoloch" und sind danach froh, wieder etwas beschaulicher am Kieler Ostufer zurück zu fahren.

Mit Kalli und Mugge, die ihre neue GS vorstellen, fahren wir zum Essen zum Schöneberger Strand und anschließend um den lieblichen Selenter See (mit Schloss) nach Plön (auch mit Schloss) zum Bikertreff. Es ist erneut sehr heiß! Auch die beiden haben jetzt die Modeka-Jacken......

Später schaffen wir es auch noch mit dem Fahrrad zum Schöneberger Strand, um dort bei den bekannten drei Fischbuden lecker und günstig Fischbrötchen zu essen. Ein geteerter Weg für Radfahrer, Scater und Fußgänger führt direkt hinter der Düne entlang, an Orten wie "Brasilien" und "Kalifornien" vorbei und bietet bei entsprechendem Licht teils karibische Szenen. Man sollte aber immer die Windrichtung vor Augen haben, sonst kann der Rückweg beschwerlich werden! 

Und Wind gibt es derzeit genug: Mit 7-8 bft drückt er von Osten, so dass die westlichen Anleger der Fördeschifffahrt wegen Hochwassers mehrere Tage dort nicht anlegen können.

An einem "Schnell-Läufertag" von Bernd arbeiten wir uns zu Fuß und gegen den Wind (! ) über den Deich nach Marina Wendtorf. Die alte Fischräucherei von "Willy" bei Stein direkt am Deich gibt es leider nicht mehr. Dafür ist das Ende des Hafens von Wendtorf jetzt um einen Ausleger mit einem kleinen Traditionshafen reicher und dort hat sich auch ein kleiner Imbiss angesiedelt, der ebenfalls Fischbrötchen verkauft. Gut gestärkt, gucken wir den Radfahrern zu: Mit E-Bike kommen sie auch gegen den Wind ganz flott voran, ohne so gut wie gar nicht!

Der eigentliche Auslöser für unseren Trip ist der 50. Geburtstag von Bernds "altem" Kollegen Dierk, den wir an einem der heißesten Tage des Jahres aus diesem Anlass in Schilksee (nach diversen Umleitungen in Kiel) besuchen.

Wir genießen unser einwöchiges Ausflugsprogramm an die Ostsee und haben somit gleich eine kleine Generalprobe für die anstehende große Tour nach Frankreich.

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19.08.2014 - 25.08.2014 Lahnstein / Campingplatz Burg Lahneck

N50 18.348 E7 36.801

Es ist schon ein Glückspiel auf der A7 Richtung Süden ohne Stau auf der Autobahn voran zu kommen. Wir haben dieses Glück und mit einer Übernachtung in Kirchheim geht es weiter nach Lahnstein bei Koblenz. Der Check-In auf dem Campingplatz Burg Lahneck gestaltet sich aufgrund des umständlichen, unflexiblen Platzbetreibers etwas sperrig, aber durch den Einsatz des "guten Geists", Herrn Freitag, erhalten wir relativ zügig unseren Stellplatz.

Von hier aus unternehmen wir tolle Moppedtouren. Eine führt uns am Moselufer entlang bis Zell, mit Rast in einer hübschen Straußenwirtschaft in dem beschaulichen Örtchen Neef. Anschließend geht es auf kurvigen, kleinen Straßen durch Weinberge und Wald mit wildromantischem Bachlauf. So viele "Tornanti" (=Spitzkehren) hatten wir hier wirklich nicht erwartet. Über die Hunsrückhöhenstraße erreichen wir dann wieder Lahnstein.

Eine weitere Tour geht am Rhein entlang bis St Goarshausen, wo wir den Abzweiger zur "Loreley" mit zackigen Kurven nehmen. Wir parken auf dem Felsen und begutachten die Aussicht. Dass hier Schiffe reihenweise gestrandet sein sollen, glauben wir auch ohne betörende Gesänge einer schönen Frau - der Rhein entwickelt hier eine echte "Kurvenlage". Die gibt es auch im Hinterland zu entdecken, wie wir auf der weiteren Tour erfahren. Nach einem Rheinabstecher von Kaub (hier steht ein Schloss auf einer Insel im Rhein) nach Lorch, biegen wir zum Sauertal ab. Hier bietet sich Kurvenspaß in höchstem Ausmaß! Wir wedeln links, rechts und fast allein über eine Waldstrecke bergauf. Solche Straßen erkunden wir auch auf dem Heimweg von St. Goarshausen über Dahlheim und Dachsenhausen nach Braubach: Tollste "Mittelgebirgs"-Strecken!

Unser letzter Ausflug führt uns über das Kaiserbad Bad Ems (mit eindrucksvoller Architektur) entlang der lieblichen Lahn nach Limburg. Dort erkunden wir die historische Altstadt mit unzähligen windschiefen Fachwerkhäusern und den Dom (inkl. kostspieligem Anbau). Auf dem Rückweg hält das Navi-System ein paar fahrerische Überraschungen für uns bereit, indem es uns kreuz und quer durch den Naturpark Nassau schickt - sind aber wieder nette Kurvenstrecken dabei!

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25.08.2014 - 09.09.2014 Todtnau-Muggenbrunn / Campingplatz Hochschwarzwald

N47 51.837 E7 55.006

Wir kommen erstaunlich gut über die Autobahn voran und sind gegen 15.00 Uhr auf dem neuen Campingplatz. Da die Wettervorhersage nicht so gut ist, beeilen wir uns mit dem Aufbau. In der Nacht stürmt und regnet es extrem heftig, so dass Bernd das Sonnensegel in der Dunkelheit einholen muss.

Am Donnerstag präsentiert sich der Schwarzwald in Sonnenschein, so dass einer Moped Tour nichts im Wege steht. Die Tour führt durch zackige Kurven über Todtmoos und weiter nach Bad Säckingen. Anschließend wedeln wir uns zurück nach St. Blasien (mit eindrucksvollem Kuppelgebäude), um den Schluchsee herum und nach Bonndorf. Insbesondere die letzte Strecke lässt einen geradezu schwindelig werden! Wir runden das Ganze mit einer Fahrt über den Feldberg (vorbei an Udo Z.´s alter Kaserne) ab.

Eine weitere Tour geht über einen Kurvenlindwurm ins Münstertal (am Wochenende ist die Schau-ins-Land-Strecke für Moppeds gesperrt), über den Kaiserstuhl (mit hübschem Wein- und Obstanbau) und das sehenswerte Glottertal (Schwarzwaldklinik) zurück.

Im Moment hat Bernd auch wenig Probleme beim Laufen! Das ermöglicht uns zwischendurch immer wieder Wanderungen, die direkt vom Campingplatz unternommen werden können. So erkunden wir das Biathlon-Stadion bei "Notschrei" und laufen um den Hausberg "Knöpfle" herum. Dabei bieten sich kulinarische Leckereien am Wegesrand wie reife Himbeeren.

Auch Regentage wissen wir mit tageweisem Internetzugang konstruktiv zu nutzen - u.a. durch Pflege der Homepage.

Am 2.9. kommen Kalli und Mugge auf den Campingplatz an. Nachdem sie ihren Wohnwagen gestellt, das Moped ausgeladen und wir alle einen Kaffe getrunken haben, gehen wir im Restaurant am Platz essen und werden durch die großen Portionen fast erschlagen.

An den nachfolgenden Tagen fahren wir mit den Motorrädern durch den Schwarzwald.

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09.09.2014 - 22.09.2014 Messanges / Südfrankreich

N43 48.005 W1 23.191 Camping de la Cote

Über Macon und Argentat mit einem Tag Aufenthalt an der Dordogne fahren wir über Bordeaux auf den Campingplatz la Cote an der atlantischen Küste. Es folgen schöne Spaziergänge am weiten Strand des Atlantic und einige tolle Fahrradtouren.

Zum Strand gelangt man nach kurzer Fahrradfahrt über den Nachbarplatz und eine steile, hohe Düne, die jedes Mal auf und ab eine echte Kraftanstrengung darstellt. Dafür belohnt uns der Atlantic mit recht warmem Wasser und schönen Strandansichten. An einem Tag tauchen auch plötzlich die ca. 100 km entfernten Pyrenäen auf, die aber schon am nächsten Tag wieder verschwunden sind!

Fast den gesamten Küstenabschnitt entlang führt ein Fahrradweg durch das Hinterland, so dass man ungestört vom Autoverkehr Touren unternehmen kann. Eine führt uns in den Nachbarort Vieux Boucau, wo gerade Markt ist und viele regionale Produkte appetitlich  angeboten werden. Durch die nette Fußgängerzone mit kleinem Bachlauf kommt man zum See, in dem gerade ein Kormoran mit einem Aal beschäftigt ist (beide sind zu diesem Zeitpunkt noch am Leben - der Kormoran gewinnt schließlich). Der Strandzugang ist hier deutlich einfacher - keine Düne! Wir entdecken noch eine kleine Töpferei, in der wir uns noch etwas Nettes mitnehmen.

Nachmittags lockt dann der platzeigene Pool, der kaum genutzt wird, mit hübschem Ambiente und einer Spa-ähnlichen Anlage. Überhaupt ist der Platz sehr ruhig, Madamme ist wahnsinnig nett und Internet gibt es, so lange man will, für einmalig 1,-- Euro. Da wir auch kulinarisch gut versorgt sind, fühlen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes "wie Gott in Frankreich".

 

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22.09.2014 - 25.09.2014 St.Jean-Pied-de-Port

N43 10.525 W1 15.221 Europ Camping

Von hier aus wollen wir die Pyrenäen im Baskenland unter die Reifen nehmen. Am Campingplatz spricht man nur französisch und mit Händen und Füßen vermittelt bekommen wir dann einen Stellplatz für 3 Tage. Herausragendes Merkmal hier: Pauschal 6,-- Euro Strom pro Tag und "Madamme" hat es in sich.....Zwei Kirchenuhren melden sich mit 2-minütigem Abstand alle halbe Stunde - auch nachts! Morgens wecken uns blöken Schafe und eine munter musizierende Spatzenbande!

Auf unserer ersten Moppedtour führt uns das Navi auf nicht geplante Abzweige, aber genau den richtigen Weg: Über eine kleine muntere Kurvenstrecke klettern wir schnell in die Höhe, wo wir auf einen ganz Schwarm Geier stoßen, die im Aufwind ihre Kreise drehen. Diese Gesellen haben auch Interesse an uns und kommen uns ziemlich nahe - Bernd ruft ihnen zu: "So weit sind wir noch nicht!" Majestätische Vögel! Auch mit anderen Tieren machen immer wieder Bekanntschaft: Unvermittelt tauchen Kühe, Esel oder eine Schafherde auf der Fahrbahn auf. Da man auf den engen, kurvigen Straßen ohnehin nicht sehr schnell fahren kann, geht es immer gut aus.

Das dünne Tankstellennetz im Gebirge zwingt uns zu einem Umweg durch ein idyllisches Tal, zurück nach Larrau, über Kurven und Serpentinen nach Spanien, wo sich die Straße weiter mit munteren Schwingungen windet. Schließlich landen wir auf der N135, die nach Karte ziemlich langweilig aussieht. Nach dem Passieren der beeindruckenden Klosteranlage von Roncesvalles, geht´s los: Es gibt ab jetzt keine auch nur irgendwie gerade Passage, die Kurven sind flott und gut fahrbar, die Gegend ist sehr nett (Straße zwischen Hang und Bach) und es ist kaum etwas los hier!

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25.09.2014 - 01.10.2014 Lau-Balagnas / Argeles-Gazost / Lourdes

N42 59.293 W0 05.340 Camping le Lavedan

Auf der Fahrt zu unserem neuen Ziel leuchtet während der Fahrt mit einem Mal eine rote Warnlampe im Boxer auf. Der Boxermotor ruckelt und nimmt schlecht Gas an. Da wir unterwegs nichts machen können und die Bedienungsanleitung nur auf einen Defekt der Abgasanlage hinweist, fahren wir zu unserem neuen Campingplatz. Nach zahlreichen Anläufen bei verschiedenen Peugeot- und Fiat-Händlern landen wir schließlich bei Peugeot in Lourdes, wo das Problem nach französisch-englischer Kommunikation mit dem sehr engagierten Thomas gelöst wird. Ein Schlauch im Einspritzsystem wurde mit einer "Schraube" fixiert. Seitdem läuft der Boxer super (hoffentlich bliebt das auch so) - man könnte meinen, er hätte ein Fein-Tuning bekommen.....Man muss eben mal die Franzosen da  `ran lassen!

Aber auch die Moppedtouren kommen durch die Aufregung nicht zu kurz: Wir befinden uns an der "route de cols", damit sind u.a. gemeint, der Col d´Aspin (1.489 m), Col de Tourmalet (2.115 m) und der Col d´Aubisque (1.709 m). Alle lassen sich super über recht enge Kurven und Serpentinen erobern und bieten unterschiedliche, tolle Landschaften und ein herrliches Bergpanorama bei schönstem Wetter.  Letzterer "Col" ist eine sehr anspruchsvolle Strecke mit zunächst zackigen Kurven durch Wiesenlandschaft, dann hochgebirgsartig, ähnlich wie in den Dolomiten, direkt am Hang entlang mit steilen Kurven durch unbeleuchtete Tunnel und Galerien. Das erfordert ungeteilte Konzentration, ist aber atemberaubend zu fahren! Und dann die Aussicht....!

Konzentration gilt auch für die Tour zum Pont d`Espagne, die erst flotte S-Kurven und später steile Serpentinen bietet.  Auch der "Hausberg" von Lourdes, der Col de Tramassel, ist überaus fahrens- und sehenswert. Beide sind auch beliebte Ausflugsziele für Wanderer.

Auf all diesen Strecken waren wir auch am Wochenende fast allein unterwegs. Es macht hier echt Spaß, wenn man fahren kann (fahrerisch und ohne Hindernisse auf der Straße).

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01.10.2014 - 10.10.2014 Marseilan Plage / Mittelmeer

N43 18.885 E3 32.912 Camping Beauregad Plage

Die beiden Tage zuvor ging hier auf dem Platz mal wieder total starker Regen nieder und hatte alles überschwemmt. Als wir kommen, trocknet alles gerade wieder ab. Auf dem großen Platz 84 stellen wir uns auf und genießen erst einmal ein paar schöne Strandtage, bei denen wir auch noch einige Male im Meer baden können - ein herrliches Gefühl im Oktober! Am Sonnabend können wir Versuche beobachten, einen Segler auf Legerwall wieder frei zu bekommen. Der Segler war vermutlich zu dicht an Land gekommen und ist dann auf den vorgelagerten Sandbänken gestrandet. Am Nachmittag ist er dann aber glücklicherweise wieder frei!

Das Wetter wird instabiler und nach den Erfahrungen des Vorjahres entscheiden wir uns, schon vor dem letzten Wochenende, an dem der Platz geöffnet hat, abzureisen.

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10.10.2014 - 19.10.2014 Todtnau-Muggenbrunn

N47 51.837 E7 55.006 Campingplatz Hochschwarzwald

10.10. Übernachtung in Macon, nach einer Fahrt durch insgesamt drei Unwetter: Nach einem schönen Tagesbeginn kommen wir bei Nimes auf der Autobahn in eine pechschwarze Wolkengruppe, aus der es heftig regnet. Es geht nur noch ganz langsam und mit Warnblinker voran! Das zweite Mal trifft es uns hinter Orange, das dritte Mal in Lyon. Später hören wir, dass am gleichen Tag Genua abgesoffen ist. War wohl eine richtige Entscheidung, jetzt abzuhauen!

Von Macon aus wollen wir eigentlich nur eine Zwischenstation im Schwarzwald einlegen. Wir kommen prima durch Frankreich und prompt auf den ersten Metern in Deutschland in einen 15 km Stau! Als wir zur Umgehung auf die Landstraße ausweichen, beschließen wir, noch ein paar Tage hier zu verbringen, zumal das Wetter besser und wärmer ist als angesagt. Wir kaufen uns eine Wanderkarte, freuen uns über die bunte Landschaft im Altweibersommer und unternehmen aussichtsreiche Wandertouren. Am letzten Tag verwöhnt uns das Wetter auf einer neuen Moppedtour noch einmal mit Temperaturen um 23 °C und einer Super-Fernsicht auf die Schweizer Alpen vom "Hochblauen" aus. Über abenteuerlich geschwungene Straßen geht es durch das hübsche Kurbad Badenweiler und anschließend über die Kurvenstrecke Münstertal wieder zurück.

Am folgenden Sonntag wollen wir eigentlich LKW-frei eine gute Strecke durch Deutschland schaffen. Durch den Lokführerstreik und das nochmals sagenhafte Wetter, das viele Ausflügler lockt, ist aber unwahrscheinlich viel los. Drei Mal müssen wir Staus über die Landstraße - zum Glück noch rechtzeitig - ausweichen und kommen recht kaputt auf dem "unbemannten" Stadt-Campingplatz Schweinfurt an (Anmeldung telefonisch, bezahlen bei Caravan-Thein 400 m  weiter - ganz praktisch).

 

Am Montag den 20.10.2014 kommen wir wieder zu Hause an. Der Boxer hat mit seiner "Lourdes-Heilung" bis Maschen durchgehalten und fängt an - jetzt schlimmer als zuvor - zu stottern und zu schnaufen, was uns angesichts der langen Baustellen ohne Standstreifen nicht wirklich begeistert. Aber Gott sei dank: Er schafft es tatsächlich bis nach Hause!

Es folgt die übliche Nacharbeit wie Wäsche, Haus und Garten wieder herstellen, den Boxer zur Reparatur geben usw.. Also langweilig wird es nicht......

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Stand: 26.10.14