06.12.13

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Kurzberichte 2009

Reisekarte 2009

Winter_auf_der_Elbe

14.01.2009_-_24.01.2009_Oberwössen_/_Chiemgau Langlauf

23.03.2009_-_30.03.2009_Zingst_

20.04.2009_-_26.04.2009 Kühlungsborn

26.04.2009_-_04.05.2009 Zingst_/_Fischland_/_Darss

04.05.2009_-_11.05.2009  Rügen /Göhren

11.05.2009_-_19.05.2009 Usedom_/_Stubbenfelde

16.06.2009_-_22.06.2009 Nationalpark_Müritz_/_Gross_Quassow_-_Woblitzsee_

19.07.2009_-_26.07.2009_AIDACara_/_Nordeuropa

11.08.2009_-_16.08.2009 Harz_/_Bad_Harzburg_

16.08.2009_-_23.08.2009 Leupoldishain_/_Dresden_

23.08.2009_-_25.08.2009_Arterhof_/_Bad_Birnbach_

25.08.2009_-_04.09.2009 Litzelau_/_Oberwössen_

04.09.2009_-_07.09.2009 Graz_/_Steiermark_

07.09.2009_-_09.09.2009 Korana_/_Plitvice_

09.09.2009_-_11.10.2009 Camping Solaris / Sibenik

11.10.2009_-_13.10.2009 Camping_Brunner_/_Döbriach_/_Kärnten_

Heimreise

 

Winter auf der Elbe

Der Winter hat Anfang des Jahres 2009 Nordeuropa fest im Griff. Sogar die Elbe zwischen Geesthacht und Dömitz wurde für die Schifffahrt gesperrt. An der Staustufe in Geesthacht treiben runde Eisschollen dem Hamburger Hafen entgegen.

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14.01.2009 - 24.01.2009 Oberwössen / Chiemgau

N47 42.483 E12 28.802

Wir beginnen diese Saison mit Langlauf im Chiemgau. Per Internet haben wir uns eine Ferienwohnung in Oberwössen nahe Reit im Winkl gebucht. 893 km und 8:54 Std. brauchen wir für die Reise mit dem Peugeot Boxer und können sofort die geräumige, gut ausgestattete Ferienwohnung im Haus Rudolf beziehen. Am ersten Abend sehen wir die Langlaufstaffel der Damen im 25 km entfernten Ruhpolding im Fernsehen den ersten Staffelsieg erkämpfen (Henkel, Wilhelm, Hitzer, Neuner). Die weiteren Langlaufrennen in Ruhpolding verfolgen wir ebenfalls per Fernsehen, da man hier den besten Logenplatz für sich hat.

Auch uns hält der Langlauf in Trab. Wir gehen von Reit im Winkl aus direkt in die Loipe und verfeinern unseren Laufstil. Auch an der Kondition arbeitet man so fast unbemerkt mit. Das Wetter spielt die ersten Tage mit bestem Sonnenschein und Kälte mit und nach 2 Tagen mit Wolken und neuem Schneefall kommt wieder schönster Sonnenschein hervor. Zur Abwechslung gehen wir auch am Weitsee in die weit verzweigte Loipe und genießen einen wunderschönen Tag.

Beim Bezahlen der Ferienwohnung plaudern wir noch nett mit unseren Vermietern, trinken selbst gebrannten Schnaps und bekommen noch die anderen Wohnungen gezeigt. Auch diese sind geschmackvoll eingerichtet und laden zum Verweilen ein.

Den Rückweg schaffen wir eine Stunde schneller da ich etwas auf das Tempo drücke und Kathrin eine unfallbedingte Stauumfahrung im Raum München vorgibt, so dass wir hinter der Unfallstelle wieder auf eine leere Autobahn auffahren können.

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23.03.2009 - 27.03.2009 Zingst

N54 26.202 E12 42.364

Nach der Renovierung unseres Wohnzimmers und dem Einbau einer neuen Haustür ist es nun Zeit, den Fliesenleger an den Flur zu lassen, damit sich das Erdgeschoss dann in einem einheitlichem Bild zeigt. Um ihm bei seiner Arbeit nicht ständig vor die Füße zu laufen, haben wir uns entschlossen, im Vorgriff auf die weitere Tour schon einmal nach Zingst zu fahren. Ein durchlaufendes Sturmtief lässt uns die Abreise auf den 24.3. verschieben. Auf Zingst angekommen, weht ein kräftiger eiskalter Nordwind bei teilweise herrlichem Sonnenschein. Die Ostsee zeigt sich stark aufgewühlt. Am zweiten Tag scheint bei wenig Wind die Sonne und es lässt sich herrlich am Strand laufen. Der Campingplatz "Düne 6" bietet Wellness, Fitness und ein chlorfreies Schwimmbad inkl. der normalen Campinggebühr an, was gerade zu dieser Jahreszeit regen Anklang findet. Zingst ist jetzt noch ein eher verschlafenes Örtchen mit einem kleinen Hafen, von dem aus Boddenrundfahrten stattfinden.

Zerschlagung der Garderobe im Rahmen "Schöner Wohnen".

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20.04.2009 - 26.04.2009 Kühlungsborn

N54 09.068 E11 43.231

Unser Campingplatz befindet sich in Kühlungsborn West - Topcamping, im wahrsten Sinne des Wortes! Wir bekommen einen großen Stellplatz und können uns gut einrichten. Das Wetter ist so gut wie schon den gesamten April im Norden, nur etwas kälter durch die Einflüsse der Ostsee. Kühlungsborn beeindruckt neben der Schmalspur-Dampfbahn "Molli" mit eleganter Bäderarchitektur und der mit 3,5 km längsten Strandpromenade Deutschlands. Mit dem Motorrad erkunden wir Rerik, die Insel Poel, Wismar, Heiligendamm, Bad Doberan, Warnemünde und Rostock. Die Städte zeigen ihr altes und restauriertes Hanse-Flair (beeindruckende Backsteingotik) und laden zum Bummeln und Verweilen ein. Die Ostsee präsentiert sich in den Farben der Karibik mit einem sehr feinsandigem Strand entlang der gesamten Küste. Die fast unvorstellbar großen Rapsfelder, die so typisch für Mecklenburg-Vorpommern sind, beginnen gerade ihr gelbes Kleid anzulegen.

Slideshow Hanse Route Teil 1

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26.04.2009 - 04.05.2009 Zingst / Fischland / Darß

N54 26.202 E12 42.364

Wir finden uns wieder auf dem Campingplatz Düne 6 ein. Bei herrlichstem Sonnenschein, jedoch kalten Winden, haben wir eine super Zeit. Mit dem Motorrad fahren wir nach Stralsund und besichtigen die alte, ehrwürdige Hansestadt, deren Altstadt zum UNESCO-Weltkultur-Erbe erklärt wurde - mit Recht. Weiterhin drehen wir eine komplette Runde über den Darß und das Fischland und schauen uns ein bisschen in Ribnitz-Damgarten um. Mit dem Fahrrad lässt es sich super immer am Deich entlang fahren, ohne dabei von Autos gestört zu werden. Nur an dem langen Wochenende um den ersten Mai war Radfahren kaum möglich, da zu viele Radfahrer unterwegs waren, die dabei auch sehr rücksichtslos agierten. Aber es bleiben einem ja noch die ellenlangen Strandspaziergänge.

Zum Abschied gehen wir noch in dem platzeigenen Steakhouse essen. Die Qualität ist überwältigend und das Steak auf den Punkt gebraten. Schade ist nur, dass der Magen eine begrenzte Aufnahmekapazität hat.

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04.05.2009 - 11.05.2009 Rügen / Göhren

N54 20.787 E13 44.065

Am Reisetag von Zingst nach Rügen ist es bewölkt und es regnet teilweise. Dieser Regen ist für die Natur wichtig, da es ja seit längerem nicht mehr geregnet hat. Den Abbau und das Verladen der FJR haben wir bereits einen Tag vorher erledigt, so dass uns der Regen nichts anhaben kann. Auf Rügen bauen wir dann unter bedrohlichen Wolken wieder auf. Der "Rasende Roland" macht mit lautem Getute auf sich aufmerksam. Die Haltestelle ist nur 100 m vom Campingplatz entfernt und am Freitag fahren wir mit dieser alten Schmalspurbahn mit max. 30 km/h nach Binz durch eine überraschend hügelige Landschaft. Mit dem Mopped geht es auf einer Tour über das vornehme Binz nach Sassnitz und zu den Kreidefelsen (Königsstuhl). Wir besuchen auch den 4,5 km langen Betonkoloss in Prora, eine von den Nationalsozialisten 1936 angelegte Ferienanlage ("KdF"=Kraft durch Freude), die alles andere als schön zu nennen ist, und wundern uns, dass niemand den Bau abgerissen hat. Viel sehenswerter ist da schon Sellin mit Bädervillen und der Seebrücke mit ihren hübschen Aufbauten. Eine weitere Tour führt uns nach Putbus (weiße Prachtbauten um zentralen "Circus") nach Bergen, weiter nach Norden am alten Fischerort Glowe vorbei Richtung Kap Arkona. Von dort geht es über das niedliche Schaprode (Fährhafen nach Hiddensee) über die Wittower Fähre zurück.

Da wir uns mit dem Campingplatz nur aufgrund der kostenlosen Bereitstellung eines Mietbades anfreunden können und wir auf der gesamten Insel das Gefühl haben, bei jeder kleinen Gelegenheit kräftig zur Kasse gebeten zu werden, entscheiden wir uns nach einer Woche - trotz schöner Strandspaziergänge -, Rügen zu verlassen.

Slideshow Rügen

 

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11.05.2009 - 19.05.2009 Usedom / Stubbenfelde

N54 01.863 E14 02.258

Auf Usedom fahren wir zunächst den Campingplatz in Zinnowitz an. Die Rezeption ist nicht besetzt und gem. eines Hinweises soll man sich einen Platz suchen und abends einchecken. Der gesamte Campingplatz sagt uns aber nicht zu, so dass wir nach Stubbenfelde fahren. Hier gibt es einen freundlichen Empfang und endlich wieder einen WLAN-Internetzugang, der uns die Möglichkeit gibt, die Webpage zu aktualisieren. Auch hier unternehmen wir mit dem Mopped verschiedene Touren: Wir besuchen das sehr mondäne Ahlbeck mit seinen sehenswerten Seebrückenaufbauten, lassen uns von einer ursprünglichen Landschaft im Lieper Winkel verzaubern und schauen uns die Altstadt des Ortes Usedom an. Ein Besuch in Peenemünde im Historisch-technischen Informationszentrum (V2-Museum) ist Pflicht und sehr interessant. Es folgt die Besichtigung der Altstadt von Greifswald (ebenfalls sehenswerte Backsteingotik) und eine Rücktour über eine schön geschwungene Allee mit endlich einmal gutem Straßenbelag!

Lange Strandspaziergänge in Puderzuckersand und sehr leckere Fischbrötchen unterstützen unsere gute Laune bei meist viel Sonnenschein. Zur Fischbude unseres Vertrauens steigt der kleine Imbiss am Übergang 5B auf (keine 200 m vom Campingplatz entfernt). Auch der Räucherfisch ist von hervorragender Qualität und so einen zarten und wohlschmeckenden Aal haben wir vorher noch nicht gegessen.

Da Himmelfahrt und Pfingsten anstehen, füllt sich der Platz und wir fühlen uns nicht mehr wohl. Dies bringt den Entschluss mit, dass wir nach Hause fahren und unser Heim zu genießen.

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16.06.2009 - 22.06.2009 Nationalpark Müritz / Gross Quassow - Woblitzsee

N53 18.534 E13 00.272

Nach kurzer Beratung fahren wir spontan an den Woblitzsee bei Neustrelitz, um dort unter anderem unser neues Vorzelt auszuprobieren. Nachdem wir das Zelt aufgestellt haben, stellen wir auch einige Schwachstellen fest, die uns bestimmt in Zukunft wieder Ärger machen werden.

Landschaftlich ist hier alles sehr nett anzusehen. Erstaunlicherweise ist es richtig hügelig hier. Getreidefelder mit Mohn und Kornblumen umrandet, teilweise richtiggehend damit durchsetzt, erinnern ein bisschen an die Toskana, nur dass die Zypressen hier Pappeln sind. Motorradtouren führen uns nach Waren an der Müritz, Plau am See, Röbel und Rheinsberg mit seinem wunderschönen Schlösschen. Auf den Seen, die alle untereinander verbunden sind, fahren Hausboote jeder Größe - sicher ein toller Spaß. Vielleicht lässt sich hier mit unseren "Mitseglern" `mal ein alternativer Törn machen?

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19.07.2009 - 26.07.2009 AIDACara / Nordeuropa

Reiseroute: Hamburg - NOK - Kopenhagen - Göteborg - Oslo - Bergen - Hamburg

Mit dem AIDA Flex Tarif haben wir uns preisgünstig einen Wunsch erfüllt. Dieser war schon immer, mit einem Schiff Hamburg zu verlassen und über den Nord-Ostsee-Kanal nach Norden zu fahren. Check-In ist am Hamburger Cruise Terminal in der zur Zeit stark wachsenden Hafencity. Um 16.00 legt die Cara ab und wir fahren über die Elbe nach Brunsbüttel in den Nord-Ostsee-Kanal. Zwischen 20.00 und 04.00 fahren wir auf dem Kanal Richtung Kiel. Um 4.00 stehen wir beide auf Deck 11 und sehen uns die Schleusung in Kiel an. Bei der weiteren Fahrt Richtung Kiel Leuchtturm kommen wir an vielen von Land her bekannten Orten vorbei und genießen die Aussicht. Um 5.00 geht es wieder zurück in die Kabine, um den unterbrochenen Schlaf fortzusetzen.

Schöne Landziele sollen erobert und genossen werden, was wir ausführlich machen. Das Wetter spielt in großen Teilen mit, sogar in Bergen, wo es wie so oft regnet. Alle angelaufenen Städte sind eine Reise Wert: Kopenhagen mit seinem historischen "Nyhavn" und den Grachten und natürlich der kleinen Meerjungfrau. Göteborg beeindruckt durch u.a. die "Avenyn" (Einkaufsstrasse), den breiten "Vasagarten" und das kleine Viertel HAGA. Oslo besticht mit "kleiner Hafencity", Schloss und Parlament.

Das Programm an Bord ist auch während der Seetage kurzweilig, doch einigen Zeitgenossen geht man besser gezielt aus dem Weg, da der "Nasenfaktor" nicht zusammen passt und wir uns nicht deren "Geschwätz" anhören müssen.

Während der Reise haben wir auch viele nette Leute kennen gelernt. Auf diesem Weg möchten wir herzlich "unsere Schweizer" Lisbeth, Walter - sowie deren (in jeder Hinsicht wohlgeratenen) Söhne (Walter jr. u. Thomas) - und Gisela und Heiner aus der Nähe von Osnabrück grüßen.

Impressionen der Reise: AIDACara 2009 Nordeuropatour Hamburger Hafen und Nord-Ostsee Kanal

Stadtansichten: Kopenhagen / Goeteborg / Oslo / Bergen

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11.08.2009 - 16.08.2009 Harz / Bad Harzburg

N51 53.454 E10 30.602

Wieder on Tour. Ziel ist Kroatien mit verschiedenen Zwischenzielen. Als ersten Stopp wählen wir den Harz, um mit dem Moped erste Berge unter die Reifen zu nehmen. Auf dem Campingplatz in Bad Harzburg sind wir das erste Mal und sind angenehm überrascht u. a. auch von den Sanitäranlagen. Die Reifen vom Motorrad quälen wir bei heißem Asphalt und haben eine Menge Spaß auf den verschlungen Wegen im Harz.

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16.08.2009 - 23.08.2009 Leupoldishain / Dresden

N50 54.137 E14 02.195

Über eine fast leere Autobahn kommen wir zügig zu unserem neuen Standort in der Sächsischen Schweiz bei Königstein. Wir besichtigen die Festung von Königstein, die mit 9,5 ha zu den größten in Europa zählt und eine Besichtigung allemal wert ist. Vom Platz aus erschließen sich kleinere Wanderwege u.a. zum Labyrinth, einer typischen Sandsteinformation. Auch mit dem Motorrad erschließen sich schöne Kurven und Aussichten. Auf einer Stadttour erkunden wir Dresden mit seinen beeindruckenden Bauwerken wie Zwinger, Frauenkirche und Schloss.

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23.08.2009 - 25.08.2009 Arterhof / Bad Birnbach

N48 26.125 E13 06.507

Auf dem Weg nach Süden und zu neuen Reifen für das Moped machen wir Station im Arterhof. Der Kur-Campingplatz ist gut organisiert und voll in den Händen von Rentnern. Der Rollator ist ein gern gesehner Begleiter. Der Platz ist super, aber das Publikum (65++) spricht uns hier nicht an und nach einer schönen Tour mit dem Motorrad durch den Bayerischen Wald sowie einer Besichtigung von Passau machen wir uns auf den Weg nach Litzelau.

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25.08.2009 - 04.09.2009 Litzelau / Oberwössen

N47 43.196 E12 28.805

Wir haben wieder Station in Litzelau gemacht. Ein Termin für neue Motorradreifen ist auch schnell in Übersee gemacht. Auf dem Campingplatz wird jetzt auch WLAN angeboten, so dass wir nun auch von hier aus die Site aktuell halten können. Das Restaurant am Platz hat neue Pächter, die mit einer stark eingeschränkten Speisekarte leider auch viele Stammgäste vertreiben und sich dennoch sehr "belehrungsresistent" geben. Uns ist es unverständlich, wie man sich derartig gegen das Geldverdienen sträuben kann, indem man die Wünsche der Gäste und Hinweise der Angestellten ignoriert.

Die letzten Millimeter Reifenprofil fahren wir am Roßfeld und am Samerberg bei bestem Wetter ab. Der Termin in der Werkstatt in Übersee zieht sich hin, da neben neuen Reifen, der 40.000er Inspektion auch noch die Gabelsimmeringe erneuert werden müssen. Wir bringen unseren Bewegungsapparat in Schwung, indem wir durch die nähere Umgebung wandern und eine 6 Stunden Wanderung zur Schnappenkirche und zurück machen. Die Aussicht auf den Chiemsee war wunderbar und wir sind bei der Rückkehr ziemlich platt. Im "Cafe und Keramik" wurden wir freundlich durch Frau Rudolf, bei der wir im Januar Urlaub gemacht haben, willkommen geheißen, die hier ihre Tochter und ihren Schwiegersohn während deren Urlaub vertreten hat.

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04.09.2009 - 07.09.2009 Graz / Steiermark

N47 01.478 E15 23.838

Die ganze Fahrt hat es wie aus Kübeln gegossen. Alle Autobahnen nach Süden sind immer wieder gesperrt und es gibt längere Staus, die auch uns immer wieder betreffen. Wir kommen aber dann doch noch auf dem Campingplatz in Graz an. Am nächsten Tag bei bestem Wetter besichtigen wir die schöne Stadt Graz und fahren am Sonntag nach Maribor in Slowenien.

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07.09.2009 - 09.09.2009 Korana / Plitvice

N44 57.044 E15 38.445

Durch Slowenien geht es nach Kroatien. In Slowenien vermeiden wir die Autobahn, da wir nicht wissen, wo wir die Vignette her bekommen sollen. Es gibt auch keine Hinweise wie in Österreich zum Kauf. An den Grenzen wird noch kontrolliert und die letzten 50 km rumpeln wir über ein schmales Teeband mit tiefen Schlaglöchern, das wir nach der Ankunft auf dem Campingplatz aus der Karte streichen. Am nächsten Tag fahren wir mit dem Motorrad zu den Plitvicer Seen. Wir können das Moped bewacht abstellen und gehen auf verschlungenen Wegen an den verschiedenen grün-blau leuchtenden Seen mit ihren unzähligen Wasserfällen und -fällchen vorbei. Etwas hinderlich sind die großen Reisegruppen, die per Bus hier abgekippt werden und dann die Wege verstopfen.

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09.09.2009 - 11.10.2009 Camping Solaris / Sibenik

N43 41.971 E15 52.773

Ab an`s Meer. Den Versuch, auf einem kleinen Platz (hier Nordsee Camp) unterzukommen, brechen wir ab, da es sehr eng, voll und zudem extrem deutsch zugeht. Wir planen um und fahren nach Sibenik ins Camp Solaris. Es ist sehr schön hier, da mit den angeschlossenen Hotels eine gepflegte Anlage entstanden ist. Zahlen können wir hier mit Camping Cheque und das Waschen der Wäsche sowie Internetzugang sind kostenlos. Wir mussten uns nur ein passendes CAT5 Kabel kaufen, da unsere zu Hause liegen. Das Meer lädt immer noch zum Baden ein und auch wenn nicht durchgängig die Sonne scheint, wird es immer noch bis zu 25°c warm. Das schlechte Wetter hat uns hier bis jetzt immer nur nachts heimgesucht.

Natürlich darf ein Besuch der Altstadt von Sibenik mit seiner hübschen Kathedrale und anderen sehenswerten, mittelalterlichen Gebäuden und Gassen nicht fehlen. Die Krka-Wasserfälle haben wir bereits 2002 erkundet, eine Anfahrt mit dem Schiff durch die "Fjordlandschaft" ist absolut empfehlenswert. In der Marina Mandalina haben wir uns die Vercharterer näher angesehen und einige für gut und buchbar befunden. Von einem geplanten Segeltörn mit einer 32i nehmen wir Abstand, nachdem der Wetterbericht für die kommenden Tage "warmen Regen" bei 25°C verspricht (3.10.2009).

Auf einer Motorradtour erkunden wir Primosten (hübscher, kleiner Ort auf einer Insel) und Trogir (mit gut erhaltener, imposanter Altstadt) sowie auf einer weiteren Fahrt die Insel Murter. Mit dem Jetski drehen wir mehrere Runden im Sibenski Kanal und haben viel Spass dabei, da - außer Schwimmweste - weitere Schutzbekleidung nicht von Nöten ist. Auch Ende September baden wir noch regelmäßig im Meer, liegen faul in der Sonne und gehen an der langen Uferpromenade spazieren.

Auch das obligatorische Spanferkel-Essen darf natürlich nicht fehlen: Finden ein nettes und preiswertes Restaurant am Ortsrand von Vodice.

Am 11.10. verabschiedet uns das Wetter mit Regen und Gewitter und unsere Richtung geht jetzt wieder zurück nach Norden.

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11.10.2009 - 13.10.2009 Camping Brunner / Döbriach / Kärnten

N46 46.060 E13 38.918

Über gut ausgebaute Autobahnen kommen wir gut voran. Nur in Rijeka mussten wir einen Boxenstop einlegen, da die hintere Trommelbremse des Boxers heiß gelaufen war und mit unangenehmen Gerüchen auf sich aufmerksam gemacht hat. Schnell haben wir das Hinterrad demontiert und mit gezielten Schlägen lockern wir die Bremsbacken, so dass die Fahrt danach ohne Komplikationen weitergeht. Die notwendige Vignette für Slowenien kaufen wir an einer OMV Tankstelle kurz vor der Grenze. Auf dem Campingplatz werden wir sehr freundlich begrüßt und mit umfangreichem Material über die Gegend am Millstätter See versorgt. Hier lohnt es sich leider nicht mehr, dass Motorrad für eine Tour abzuladen, da die Temperaturen einfach zu niedrig sind.

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Heimreise

Als wir am 13.10. mit wachen Augen in die Berge blicken, haben diese eine weiße Kappe und die Temperaturen liegen bei 0° C. Also brechen wir auf und fahren mit Schneefall und starken Windböen durch die Berge um diesem Treiben, welches auch noch die kommenden Tage anhalten soll, zu entkommen. Über Beilngries an der Altmühl und Bad Harzburg im Harz fahren wir nach Hause. Nach 1800 km sind wir heile und unfallfrei wieder zu Hause und werden dort auch gleich herzlich von Kerstin und Udo begrüßt. Die Solaranlage hat unser Haus gut mit Energie versorgt, so dass wir nur den Kamin noch mit anheizen müssen, um unsere Wohlfühltemperatur zu erreichen.

 

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Stand: 09.01.10