06.12.13

Home

 

 

 Kurzreporte 2007

23.01.2007_-_27.01.2007_Barcelona

27.03.2007_-_03.04.2007 Spadener_See_bei_Bremerhaven_

03.04.2007_-_11.04.2007_Elisabethfehn_/_Ostfriesland

11.04.2007_-_24.04.2007 Petten_/_Holland

24.04.2007_-_02.05.2007_Norden_Norddeich

02.05.2007_-_09.05.2007_Tönning / Eiderstedt

05.06.2007_-_14.06.2007_Glücksburg

14.06.2007_-_26.06.2007_Stein_/_Laboe

07.07.2007_-_14.07.2007_Segeltörn_Korfu

21.08.2007_-_28.08.2007_Winterberg_/_Hochsauerland

28.08.2007_-__04.09.2007 Zell_/_Mosel

04.09.2007_-_06.09.2007 Buzancy_/_Verdun_/ Ardennen

06.09.2007_-_10.09.2007 Gien_/_Loire

10.09.2007_-_18.09.2007 Clermont-Ferrand /Auvergne

18.09.2007_-__25.09.2007 Vias_Plage_/_Mittelmeer

25.09.2007_-__01.10.2007 Salles-Sur-Verdon_/_Lac_St._Croix_/_Provence

01.10.2007_-_29.10.2007 San_Remo_/_Riviera_dei_Fiori_

29.10.2007_-_02.11.2007 Seiser_Alm_-_Dolomiten

02.11.2007 - 5.11.2007 Oberwössen_-_Chiemgau

19.11.2007_-_24.11.2007 Schierke_im_Harz

Copyright 2007 eurotourer.de

 

23.01.2007 - 27.01.2007 Barcelona

Unser Reisejahr beginnen wir mit einer Städtereise nach Barcelona. Diese haben wir kurz entschlossen über das Internet gebucht, um auch diesen Weg einmal zu beschreiten. Via Air Berlin geht es von Hamburg aus nach Barcelona und mit dem Taxi in das gebuchte Hotel. Die kommenden Tage erkunden wir die Stadt zu Fuß und sind abends teilweise total erschlagen von den faszinierenden Eindrücken, aber auch von den langen Wegen. Der Straßenverkehr ist absolut südländisch und die Fußgänger werden fast immer mit Ampeln über die teilweise sehr breiten und stark befahrenden Straßen geleitet. Das Wetter hat es mit uns gut gemeint, auch wenn die ersten Tage etwas stürmisch waren, und wir so nicht mit der Seilbahn fahren konnten, die quer über den Hafen läuft. Am Freitag haben wir aber dann auch schon wieder bei schönstem Sonnenschein auf der Promenade gesessen, und das Leben am rauschenden Meer genossen. Durch den "Einheimischen" Frank R. erlebten  wir als krönenden Abschluss noch hervorragende kulinarische Genüsse in der "richtigen" Tapas-Bar - vielen Dank noch einmal an Frank!

Uns hat sich ein kleiner Teil einer faszinierenden Stadt erschlossen, in der wir bestimmt nicht das letzte Mal waren.

Detailbericht Barcelona

 

27.03.2007 - 03.04.2007 Spadener See bei Bremerhaven

Bei wunderschönstem Wetter machen wir uns auf nach Bremerhaven. Dort erkunden wir auf der ersten Etappe das Deutsche Schifffahrtsmuseum. Der Campingplatz am Spadener See, auf dem wir untergekommen sind, hat ganzjährig geöffnet. Es ist noch nicht viel los und unser neues kleines Vorzelt ist schnell aufgebaut, sowie der Wohnwagen schnell wieder eingerichtet. Für Fahrradfahrer gibt hier oben ein ausgezeichnetes beschildertes Wegenetz. In den flachen weiten Landschaften lässt sich prima Motorrad fahren. Es tauchen auch immer wieder super Kurven auf, allerdings manchmal ohne  Hinweis darauf, so dass man immer auf der Hut sein muss. In Cuxhaven besuchten wir den Anleger Alte Liebe, Duhnen und Sahlenburg. An Cuxhaven hat mich meine frühere Zeit während der Fortbildungsstufe Alpha erinnert. Touren durch Butjadingen führen uns auf kleinen Straßen vorbei an Deichen mit Schafen und deren Nachwuchs sowie Reetdachhäusern. In Dorum sind wir beim Einlaufen der Krabbenflotte dabei und können dann fangfrische Krabben in einer größeren Menge preiswert erwerben. Die ersten Geschmackproben werden von uns direkt im Hafen genommen - frischer und leckerer geht es fast gar nicht mehr.

03.04.2007 -  11.04.2007 Elisabethfehn / Ostfriesland

Moin

Dies ist hier das am meisten gebrauchte Wort am ganzen Tag zu jeder Zeit an jedem Ort. Wer hier mit "Moin Moin" grüßt gilt schon als geschwätzig. In Elisabethfehn im Moor- und Fehnmuseum lassen wir uns die Entstehung von Mooren, Siedlungsgeschichte, Nutzung der Moore und dergleichen aufzeigen. Über das super ausgeschilderte Radwegenetz erkunden wir die nähere Umgebung. Die weiteren Ziele wie Leer mit seiner hübschen Innenstadt und Emden - wo z.Zt. die AIDA DIVA am Ausrüstungskai liegt - erkunden wir wieder mit dem Motorrad. Unser GPS schickt uns teilweise auf etwas abenteuerlichen Routen durch das Land. Hier geht es nicht um fetzige Kurven sondern möglichst eine Menge von der Vielfältigkeit hier zu erleben und zu sehen. Das Wetter bedient uns bestens, so dass die Osterfeuer zahlreich brannten und die Feierlichkeiten gebührend durchgeführt werden konnten. Zahlreiche SMS und E-Mails beschäftigten mich an meinem Geburtstag (45) immer wieder.  Dank an alle, die an mich gedacht haben.

 

11.04.2007 - 24.04.2007 Petten / Holland

Da die Natur dieses Jahr schon sehr weit fortgeschritten ist, haben wir uns entschlossen, die Tulpenblüte in Holland zu besuchen. Schon auf der Fahrt hierher waren weite Felder von farbigen Tulpen zu sehen, die einen unglaublich intensiven herrlichen Duft verbreiten. Wir kommen auf dem Campingplatz Corfwater in Petten unter und mit den hier gut ausgebauten "Fietpads" bietet sich für Fahrradfahrer ein Eldorado zwischen Meer, Düne und Tulpenblüte. Das Wetter verwöhnt uns mit für diese Zeit ungewöhnlich hohen Temperaturen, so dass der Grill ordentlich eingeheizt wird. Sightseeing Touren führen uns nach Edam, Enkhuizen und Amsterdam.

 

Während der Tulpenblüte ist auch ein Besuch im Keukenhof obligatorisch. Die schön gestaltete Anlage lässt man sich gut bezahlen, ist aber auch ihren Preis wert.

 

 

24.04.2007 - 02.05.2007 Norden Norddeich

Wenn Norden im Süden liegt, befindet man sich in Norddeich.  Hier befand sich die legendäre Funkstation Norddeich Radio, die besonders zu Weihnachten Grüße an alle Schiffe fern der Heimat sandte und dies wurde gerne im Radio zu unseren Kindertagen verfolgt. Unsere Touren führen uns nach Aurich und Jever. Wir fahren an den Sielen ( Caroliensiel u.a.) vorbei durch leuchtende und duftende Rapsfelder. Radtouren führen uns immer am Deich entlang. Dort erhalten wir bei guter Sicht Blicke unter anderem auf Norderney und Juist. Das Wetter leistet sich wieder einmal ein Superlativ - es ist der wärmste, sonnigste und trockenste April seit der Wetteraufzeichnung.

02.05.2007 - 09.05.2007 Tönning / Eiderstedt

Die Route von Norddeich nach Tönning führt uns durch den Wesertunnel und über die Elbe von Wischhafen nach Glückstadt. Leider müssen wir eine Wartezeit von 1 Stunde für die Fähre in Kauf nehmen. Der Campingplatz in Tönning ist erst im letzten Jahr auf dem Gelände eines ehemaligen Marinearsenals entstanden und befindet sich in einem hervorragendem Zustand. Leider lassen sich die Heringe für das Vorzelt kaum in den Boden treiben, da die ehemaligen Gebäude geschreddert wurden und als Unterbau für die Stellplätze verfüllt wurden. Tönning präsentiert sich als Kleinod an der Eider und bietet mit seinen kleinen Fischrestaurants auch kulinarisch einiges.

Auf einigen Motorradtouren erkunden wir Husum, Sankt Peter-Ording, Westerhever mit Leuchtturm, Friedrichstadt, Büsum, Brunsbüttel mit NOK Schleuse, Breiholz und Heide. Wir fahren auf teilweise sehr kleinen Straßen, die uns aber durch wunderschöne Landschaften bringen. Eine unserer Fahrradtouren bringt uns an das Eidersperrwerk. Ein weiteres Highlight ist der Besuch des Multimar Wattforum in Tönning. Ebenfalls von Tönning aus bringt uns eine Schiffstour mit der Adler II die Eider hinunter an den Seehundbänken vorbei durch das Eidersperrwerk in den Vorhafen und zurück. Bei reichlich Wind wird das Schleppnetz ausgebracht und ein Mitarbeiter des NABU erklärt den aufgenommenen Fang, der dann auch noch dokumentiert und dem Meer zurückgegeben wird.

Slideshow Nordfriesland

Die geplante Tour nach Laboe und Teilnahme an dem Ausflug der HSH-Biker am 13.05.2007 lassen wir aufgrund der schlechten Wettervorhersage ausfallen und fahren nach Hause, voller Freude auf unseren Garten.

 

05.06.2007 -  14.06.2007 Glücksburg

Zur Vorbereitung unseres Segeltörns habe ich mich entschlossen, nach 5 Jahren Segelabstinenz ein Skippertraining beim DHH in Glücksburg zu absolvieren. Wir fahren den Campingplatz in Holnis an. Da meine Segelschuhe nicht mehr die besten sind, versuche ich neue zu kaufen. In Zentrum von Flensburg finden wir kein passendes Geschäft, jedoch eine Auslage des Flensburger Yacht Service. Nach der Rückkehr von den Dybbler Schanzen ( 1864 Dänisch Preußischer Krieg ) fahren wir noch beim Yacht Service vorbei. In Motorradmontur verlangte ich nach preiswerten Segelschuhen. Die Verkäuferin fühlte sich durch mich als Kunden derart gestört, dass wir, um sie nicht weiter zu nerven, ohne Schuhe mit passenden Kommentaren wieder gingen. Dass es ein derartiges Verhalten im Verkauf noch gibt, hätten Kathrin und ich nicht gedacht. In Langballigau komme ich dann in Hoddel`s Hafenschop zu meinen Schuhen.

Am Sonntagabend treffen sich die Teilnehmer beim DHH zum Kennenlernen und Einweisung in den weiteren Ablauf. Wir sind 6 Teilnehmer plus Segellehrer. Fahren und Üben werden wir auf einer Sun Fast 37. Montag morgen geht es los mit der Übernahme des Bootes sowie der obligatorischen Sicherheitseinweisung mit vielen praktischen Tipps. Das Wetter ist super und wir können es kaum erwarten, endlich auf die Förde hinaus zu kommen. Zuvor stehen aber noch Manöver unter Motor im Hafen an, gefolgt von zahlreichen Sicherheitsmanövern unter Motor. Dienstags gehen wir richtig segeln, da der Wind auch noch mit Stärken von 5 bis 6 mitspielt. Nach zahlreichen Manövern segeln wir nach Flensburg und lassen uns dann unter Spinnaker wieder die Förde bis Holnis hinausziehen. Mit 10 Knoten wird es eine nette Rauschefahrt. Am Mittwoch ist es leider regnerisch bei völliger Flaute, so dass die geplanten Sicherheitsmanöver unter Segeln eher theoretischer Natur sind. Den Abschluss setzen wir mit weitern Anlegemanövern im Hafen, wobei die Anforderungen größer werden.

Leider gab es eine schlechte Nachricht: Unser Co-Skipper Dieter musste den Korfu Törn absagen wegen eines Krankheitsfalls in der Familie. Wir wünschen gute Besserung und alles Gute.

 

14.06.2007 - 26.06.2007 Stein / Laboe

Auf zur 125. Kieler Woche. Wir haben einen der letzten Plätze auf dem Campingplatz Fördeblick in Laboe bekommen. Wir stehen mitten zwischen Dauercampern, so dass das Einstellen des Caravans eine echte Herausforderung wird. Wir müssen unseren Mover ordentlich einsetzen, da wir sonst diesen Stellplatz nicht erreichen könnten, da zahlreiche Windfänge die Kurven und Wege sehr einschränken und ein Fahren als ganzes Gespann nicht möglich ist. In der Nacht zum Freitag setzt starker lang anhaltender Regen ein. Um 8.00 werden wir durch einen Ruck aus dem Bett geworfen. Es hatte sich ein Wassersack im Vorzeltdach gebildet, der eine Stange stark deformierte und das Wasser abfließen ließ. Zum Glück konnten wir im Laufe des Vormittags bei Wohnwagen Kaiser trotz unfreundlicher Bedienung Ersatz beschaffen. Mehrfach fuhren wir mit dem Motorrad oder der Fähre von Laboe aus nach Kiel auf die Meile. Um dem Wasser auch näher zu kommen, fuhren wir mit einem Catamaran für einige Zeit auf die Kieler Förde hinaus. In Heiligenhafen erkundeten wir neue Chartermöglichkeiten und ein Besuch auf Fehmarn beschied uns leckeren Räucherfisch in der Aalkate von Lemkenhafen.

 

07.07.2007 - 14.07.2007 Segeltörn Korfu

Bereit seit Dezember 06 liefen die Vorbereitungen für diesen Törn. Mit Air Berlin ging es ab 6:00 Uhr von Hamburg aus leicht übernächtigt los. Auf Korfu übernahmen wir bei SUN CHARTER (www.suncharter.de) eine Sun Odyssey 39 i mit dem Namen Pretty Baby. Da wir sehr früh mit der Übernahme des Schiffes und Erledigung der Einkäufe fertig waren, legten wir um 15.00 ab und fuhren in eine kleine Bucht, wo wir dann für die Nacht den Anker fallen ließen und ein erstes Bad im Mittelmeer nahmen. Die ersten Tage waren geprägt durch schönes, aber leider auch windloses Wetter. Dies änderte sich am Mittwoch, als unvermittelt nach Verlassen unserer Ankerbucht eine hohe Dünung vorhanden war. Auf dem Weg nach Paxoi frischte der Wind dann immer stärker auf, bis er schließlich Stärke 6 mit entsprechender Welle und der schon vorhandenen Dünung erreichte. Auf dem Weg zum Festland am darauf folgenden Tag war die See noch etwas rauher und es wurde trotz klemmendem Großsegels eine schöne Überfahrt. Bei nachlassendem Wind wurde während des Manövers "Beidrehen und Beiliegen" das Groß klariert und konnte dann wieder problemlos eingesetzt werden. Das Tanken und Einlaufen in die Marina Gouvia verlief nach einem letzten Badestopp ohne Probleme und bei der Rückgabe des Schiffes waren nur drei kaputte Gläser zu beklagen. Der Abend klang dann bei einem letzten gemeinsamen Gyrosessen aus.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei der Crew für die hervorragende Zusammenarbeit, einzelne Aktivitäten und das tolle Skippergeschenk bedanken. Mit Euch fahre ich wieder los!!

 

21.08.2007 - 28.08.2007 Winterberg / Hochsauerland

N51 11.964 E8 31.461

Nun ist es wieder soweit. Wir haben unsere nächste Tour begonnen. Da das Wetter nicht mitspielt, ist das Ziel dieser Reise auch noch nicht klar. Eigentlich wollen wir nach Frankreich und Italien - aber mal sehen, wo uns der Regen hinspült. Jetzt sind wir erst einmal im Sauerland und hoffen, dass sich das Wetter etwas bessert, so dass wir dann mit dem Motorrad die Gegend hier erkunden können. Allein die Fahrt hierher war schon spannend. Die Autobahnen Richtung Süden waren entweder durch Baustellen, Markierungsarbeiten oder Unfälle blockiert, so dass wir viel auf der Landstraße unterwegs waren. Auf dem letzten Autobahnabschnitt den wir befuhren, gab es dann auch noch direkt vor uns einen Unfall. Wir fuhren gerade von einem kleinen Parkplatz wieder auf die Autobahn auf. Am Ende der Beschleunigungsspur standen zwei Fahrzeuge mit Warnblinklicht. Ein vorbeifahrender LKW ging weiter nach links und ein ihn überholendes kleines Auto kam links gegen die Leitplanke. Es dreht sich und kam entgegen der Fahrtrichtung am Mittelstreifen zum Stehen. Glücklicherweise konnte der Pkw aus eigener Kraft ohne große erkennbare Schäden quer über die Autobahn fahren, da wir mit unserem Gespann und ein etwas vorausfahrendes Fahrzeug die Bahn sperrten, so dass der nachfolgende Verkehr nicht überholen konnte und die Situation bei dieser schlechten Sicht nicht noch verschlimmern konnte. Es ist schon immer wieder erstaunlich, wie rücksichtslos oder aber auch teilnahmslos sich viele Fahrzeugführer im Straßenverkehr verhalten. Wir hatten nun wirklich schlechtes Wetter bei teilweise sehr geringer Sichtweite. Trotzdem fahren viele zu dicht auf, fahren viel zu schnell und auch ohne Licht. Hier kam uns auch ein Streifenwagen der Polizei nicht gerade als Vorbild entgegen.

Über die Hochsauerland Höhenstraße mit dem Motorrad und zu Fuß erkunden wir den Kahlen Asten, Warstein und die Region um den Edersee. Diese Mittelgebirgsregion ist sehr schön und gut geeignet für das Fahren mit dem Motorrad, mit dem Mountain Bike sowie zu Fuß auf Wanderstiefeln und im Winter auf Ski.

 

28.08.2007 -  04.09.2007 Zell / Mosel

N50 02.029 E7 10.466

Da die BT020 auf meiner FJR nicht ewig halten, haben wir diesen Platz mit Hilfe des Yamaha Dealer Guide ausgesucht. Wir bestellen die neuen Reifen - erstmals BT021 - und diese werden am 3.8. dann auch aufgezogen. Zuvor sind wir noch auf alten Socken auf zahlreichen super Straßen unterwegs. Wir erkunden die Umgebung und kommen über den Flughafen Hahn, Kastellaun mit seiner Burg an den Rhein zur Loreley. Auf einer weiteren Tour fahren wir durch die Eifel am Nürburgring vorbei und besuchen Bad Münstereifel. In der Eifel mit den teilweise super ausgebauten Straßen sind überall viele kleine Schumis unterwegs, denen man am besten freie Fahrt gewährt. Zum Sightseeing fahren wir nach Trier und zu Fuß geht es zum Collis-Turm in Zell. Der Federweißer mit Zwiebelkuchen mundet auch schon hervorragend. Der deutsche Sommer ist vorbei und wir wollen weiter. Diesen Aufenthalt beenden wir mit einem Abendessen, u.a. als Gericht Saumagen, in Zell an der Mosel.

04.09.2007 - 06.09.2007 Buzancy / Verdun / Ardennen

N49 25.619 E4 57.324

Über Trier nach Luxembourg und Belgien passieren wir die Grenze nach Frankreich auf der Landstasse. In Buzancy angekommen, finden wir unseren Stellplatz und richten uns ein. Tags darauf fahren wir nach Verdun um die ehemaligen Schlachtfelder zu besichtigen. Die Erinnerungen an die dort stattgefundenen blutigen Schlachten sind immer noch sehr lebendig und beeindrucken uns tief. In der Gebeinhalle laufen uns Schauer über den Rücken, und man fühlt sich sehr beklemmt, angesichts der Verbrechen des 1. Weltkrieges.

In Sachen Benzin muss man in den ländlichen Gebieten gut planen. Tankstellen an den großen Supermärkten bieten preiswerten Sprit an. An kleineren Tankstellen zahlt man dann teilweise bis zu 20 Ct. pro Liter mehr. Auch an den Automatentankstellen benötigt man spezielle Karten - Maestro oder Visa bringen einen hier nicht weiter.

06.09.2007 - 10.09.2007 Gien / Loire

N47 38.496 E2 36.821

Wie immer treibt uns das Wetter nach Süden. Entlang der Loire wollen wir erkunden, warum sich hier so viele Könige sich wohl gefühlt haben und zahlreiche Schlösser gebaut wurden. Der von uns angelaufene Campingplatz kann sich leider nicht mit in die Riege der Könige einreihen. Wir besichtigen das Schloss in Cheverny und sehen uns den Park von Chaumbord an.

10.09.2007 - 18.09.2007 Clermont-Ferrand / Auvergne

N45 42.073 E3 10.211

Im Zentralmassiv wollen wir die neuen Reifen, die bis jetzt auch schon wieder 500 km auf der Pelle haben,  gut austesten. In Orcet kommen wir bei Sonnenschein auf dem Campingplatz unter. Unsere erste Mopedtour führt uns über kleine Straßen auf den Puy de Dome sowie durch den Parc des Volcans. Uns erschließen sich super Straßen, Kurven und Ausblicke. Wir besichtigen die Städte Clermont-Ferrand und Vichy.

18.09.2007 -  25.09.2007 Vias Plage / Mittelmeer

N43 17.397 E3 23.888

Um dem Herbst zu entgehen, bewegen wir uns zum Mittelmeer. Wir passieren auf der kostenlosen Autobahn von Clermont-Ferrand die mautpflichtige Brücke bei Millau. Die Strecke von 330 km lässt sich bequem fahren und eröffnet uns auch noch Ausblicke auf die Chevennen, die wir von der Küste aus mit dem Motorrad evtl. unter die Reifen nehmen wollen. Eine Motorradtour bringt uns entlang der Küste in die Camargue. Wir sehen die für die Gegend typischen Flamingos, weißen Pferde und schwarzen Rinder. Die wohl typische Landschaft durch das Delta der Rhone ist aber inzwischen durch die Landwirtschaft geprägt. Da der platzeigene Strand etwas klein ist, suchen wir uns zum Baden und Sonnen einen andern Platz, der dann auch noch leer und weitläufig ist. Eine kleine Radtour entlang des Canal du Midi, der das Mittelmeer mit dem Atlantik verbindet, zeigt uns die Hausboote mit denen sich viele hier bewegen. Eine plattes Vorderrad bringt die nötige "Abwechslung" während der Fahrt.

25.09.2007 -  01.10.2007 Salles-Sur-Verdon / Lac St. Croix / Provence

N43 46.589 E6 12.541

Wieder in den Bergen. Wir sind über die mautpflichtigen Autobahnen gefahren. Mit der Maut ist es sehr einfach, die Ausschilderung ist verständlich und das Zahlen geht per Kreditkarte. Das GPS hat uns die letzten Kilometer aber dann doch geärgert und uns über ganz kleine Straße und enge Ortschaften geführt. Am Lac St. Croix beziehen wir unseren Stellplatz. Die erste Motorradtour führt uns über 100 km entlang des Canyon du Verdon. Es wird mit eine der schönsten Touren die wir je gefahren sind. Traumhafte Ausblicke und super Kurven zeigen sich während der gesamten Tour. Wir halten öfters an, um alles zu genießen. Diese Tour muss man eigentlich drei mal fahren: Tour 1 gegen den Uhrzeiger, Tour 2 mit dem Uhrzeiger - und dabei jeweils mit gedrosseltem Tempo, um alles zu sehen, - und Tour 3 zum reinen Mopedfahren.

Detailbericht Canyon de Verdon

01.10.2007 - 29.10.2007 San Remo / Riviera dei Fiori

N43 48.139 E7 44.788

Über die Autobahn entlang der Cote d`Azur gelangen wir nach San Remo in Italien. Diese Stadt liegt an der Riviera dei Fiori (Blumenriviera). Hier erleben wir wunderbares Wetter während es in Deutschland schon sehr herbstlich sein muss. An den italienischen Verkehr müssen wir uns erst wieder gewöhnen - dies ist jedoch nach der ersten Tour mit dem Moped durch San Remo schnell erledigt. Monaco erkunden wir auf einer durch den Platz organisierten Tour. Wir werden mit einem 8sitzer in einer kleinen Gruppe unter netter Leitung (vielen Dank Marijan) durch die Stadt und andere Sehenswürdigkeiten gut geführt. Auch lernen wir nette Camper aus Franken, Bayern und der Schweiz kennen , mit denen wir so manches Pläuschchen halten. Neben einigen Ausflügen mit dem Motorrad nehmen wir an einer weiteren geführten Tour in das Hinterland teil. Am 20.10 sprechen die Wetternachrichten von Schnee und Frost in Deutschland, so dass wir unsere weitere Reise überdenken - bleiben oder fahren? Wir entschließen uns bis zum 29.10. zu bleiben. Eine geführte Wandertour um Airole bringt die müden Knochen schnell in Schwung und endet schließlich nach einer kleinen Autofahrt mit einem Stadtbummel in Menton.

Detailbericht Monaco     

Hinterland San Remo             

Detailbericht Dolceaqua

Triora

Wanderung Roia

Motorradtour entlang der Küstenstraße nach Alassio

Das Wetter hat uns noch einen herrlichen Ausklang hier beschert. Die Abreise in den kalten und ungemütlichen Norden fällt uns schwer, aber für dieses Jahr gibt es keine Alternative.

An der Ausfahrt treffen wir dann auch noch Marijan, der uns alle Gute wünscht, und mit dem wir per Email in Verbindung bleiben werden.

29.10.2007 - 02.11.2007 Seiser Alm - Dolomiten

N46 32.012 E11 32.005

578 km sind es von San Remo bis hier her. Der Platz Seiser Alm liegt auf 900m Höhe und es ist nach der Sonne in Ligurien schon sehr kühl. Dafür sind die Sanitäranlagen erste Klasse. Wir stehen hier vor einem prächtigen Dolomiten Panorama. Eine Motorradtour führt uns nach Bozen wo es noch sehr schön warm ist. Weiter durch die Berge werden wir in Wolkenstein in Gröden durch Eis am Fahrbahnrand gebremst und treten die Rückfahrt in tiefere Gefilde an. Am 1.11. machen wir bei schönstem Sonnenschein eine Wanderung zur Tuffalm und sitzen anschließend noch vor dem Wohnwagen und lassen uns von der Sonne wärmen.

02.11.2007 - 05.11.2007 Oberwössen - Chiemgau

N47 43.131 E12 28.701

Unser Reisejahr neigt sich dem Ende und es geht Richtung Heimat?!. Eine Wanderung zur Feldlahnalm und weiter über Burgau zurück zum Campingplatz bringt uns wieder in Schwung. Bei unserem Lieblingsausrüster Färbinger in Unterwössen kaufen wir noch 2 Wanderhosen für die kalte Jahreszeit. In unserem Lieblingsrestaurant in Litzelau werden wir herzlich von Christel und Sylvie begrüßt und mit den neuesten Informationen gefüttert. Da ab Dienstag Schnee bis 400m angesagt ist, verlassen wir rechtzeitig Litzelau und machen wieder auf halber Strecke Halt in Dippach/Rhön. Von dort aus geht es am 06.11.2007 nach Hause.

19.11.2007 - 24.11.2007 Schierke im Harz

N51 45.708 E10 39.824

So schnell wieder unterwegs zu sein, war nicht geplant. Durch den frühen Wintereinbruch und den Schneefall im Harz haben wir uns spontan zu einigen Tagen Langlauf entschlossen. Über das Internet buchen wir uns in Schierke in die "Villa am Brocken" in eine Ferienwohnung ein. Die erste Loipe befahren wir vom Stieglitzeck an der B242 aus. Wir sind sehr vorsichtig, da unsere Langlauferfahrungen noch sehr klein sind. Eine weitere Tour unternehmen wir vom Sonnenberg aus, da hier viele Loipen unterschiedlicher Art zur Verfügung stehen. Hierbei komme ich dem Schnee mehrmals sehr "nahe", während Kathrin nach anfänglichen Schwierigkeiten dann alles gut meistert. Weitere Ausflüge führen uns nach Hahnenklee, Braunlage und Werningerode sowie ein Spaziergang am Wurmberg entlang und an der kalten Bode über den Boderandweg.

Hiermit endet ein wunderbares, vielseitiges Reisejahr 2007 - Die Planungen für 2008 laufen schon.

Insgesamt waren wir in diesem Jahr 163 Tage unterwegs.

Zahlreiche Termine zum Glühweintrinken auf dem Weihnachtsmarkt in Hamburg treiben uns immer wieder in die Stadt. Die Begegnungen mit Freunden und ehemaligen Kollegen machen viel Spaß und sind sehr nett. Auch zu Hause feiern wir mit Freunden und Nachbarn ausgiebig die vorweihnachtliche Zeit.

Wir wünschen allen ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2008.

Home | Über Eurotourer | Video | Reisen | Links | Umweltschutz

Diese Website wurde zuletzt aktualisiert 09.01.10