06.12.13

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 Kurzreporte 2006

24.05.2006 - 29.05.2006 HSH Dolomitentour

19.06.2006 - 12.07.2006 Laboe mit Kieler Woche

25.07.06_-_14.08.2006_Chiemgau

14.08.06_-_28.08.06_Slowenien_-_Bled

28.08.06_-_01.09.06_Slowenien_-_Postojna

01.09.06_-__22.09.06 Kroatien_-_Novigrad

22.09.06_-__03.10.06 Italien_Gardasee_-_Pacengo

03.10.06_-_13.10.06 Italien_Toskana - Marina_de_Bibbona_

13.10.06_-_20.10.06 _Italien_Toskana_-_Figline_Valdarno

20.10.06_-_24.10.06 Italien_Südtirol_Bozen_

24.10.06_-_28.10.06_Chiemgau

 

24.5.2006 - 29.5.2006 HSH Dolomitentour

Die Tour begann am 24.5. in Altona bei der Autoverladung. 11 Motorräder und ihre Treiberinnen und Treiber gingen auf große Reise über München, Großglockner nach St. Vigil in Enneberg. Die für die meisten erste Nacht im Liegewagen der DB Autozug war kurz und und die ersten Gespenster waren bereits um 5.00 Uhr wieder auf den Beinen. Ab 8.00 Uhr wurden die Maschinen in München entladen. Auch hier galt wieder wie beim Beladen, den Kopf schön tief zu halten, damit man nicht durch eine Kopfnuss vom Motorrad geholt wurde. Nach dem Verzurren der Ausrüstung ging es über die A8 zügig zum Tegernsee wo wir die erste kleine Pause einlegten. Vorbei am Achensee, über den Gerlospass zu den Krimmler Wasserfällen wurden wie im weiteren Verlauf zahlreiche Bilder geschossen. Hier wurden die ersten Kurven in den Alpen unter die Räder genommen. Trotz Schneevorhersage für die  Hohen Tauern nahmen wir Kurs auf den Großglockner. Rechts und links der Straße lag noch Schnee und auf der Edelweiß-Spitze fing es ebenfalls leicht an zu Schneien. Die Straßen waren teilweise durch das Tauwasser leicht nass, so dass alle recht vorsichtig durch diese Pfützen fuhren.

In Sillian wurden die Öfen noch einmal mit dem preiswerten Sprit aus Österreich befüllt, bevor es über die Grenze nach Italien ging. Ziel war in St. Vigil der Almhof Call wo wir alle super untergebracht waren. Am Freitag nahmen wir an einer durch Franz geführten Panoramatour teil. Die zweite Gruppe wurde durch Max geführt. Leider gab es hier einen kleinen Unfall. Zum Glück blieb es jedoch bei einem leicht lädierten Motorrad. Am Samstag teilten wir uns auf, um jeweils den individuellen Geschmäckern nachzugehen - Wellness, Einkaufsbummel sowie Motorradfahren. Der Sonntag war geprägt durch die 13 bzw. 14 Pässe Tour bei zurückgelegten 380 Km. Unseren Dank für die Organisatoren der Tour Klaus und Peter drückten wir bei einem Glas Sekt durch das Überreichen von kleinen Geschenken aus. Nach dem reichhaltigem Abendessen wurden die Trophäen durch Franz überreicht. Der Montag war vom Wetter her eher geprägt durch kleine Schauer, die uns die Tage vorher erspart bleiben. Wir nahmen auf dem Weg nach Bozen noch den Nigerpass mit. Die Verladestation in Bozen wurde leider nur durch ein sehr kleines Schild gekennzeichnet, so dass wir noch eine Runde durch die Stadt machten. Während der Rückfahrt mit dem Autoreisezug wurde noch ausgiebig Geburtstag gefeiert, so dass die Nacht kurz aber erholsamer als auf der Hintour war. Nach dem Entladen kam wieder das Norddeutsche Schmuddelwetter zum Einsatz. Vorteil hier war, dass die Fliegen, die  auf den Motorräder zerplatzt waren, abgewaschen wurden. Bereits am Mittwoch meldeten sich erste Stimmen wieder für eine neue Tour.

 

19.06.2006 - 12.07.2006 Laboe mit Kieler Woche

Wie bei jeder Reise gibt es anfänglich kleinere Probleme die gelöst werden müssen. Die installierte Fernsehanlage funktioniert nicht, die Abdeckung für die Fahrräder ist nichts und eine Pedale hat ein kleines Loch in die Klappe des Deichselkastens gescheuert. Unsere Liste der noch zu besorgenden bzw. noch von zu Hause mitzunehmenden Teile wird auch langsam länger. Das Wetter ist durchwachsen wie immer bei der Kieler Woche - aber dies soll kein Grund zum Klagen sein. Auf der Meile ist wieder die Hölle los besonders, wenn Deutschland dann auch noch in der WM spielt. Für mich am schönsten ist es jedoch, wenn die Meile im Laufe des Vormittags erwacht und man sich noch frei bewegen kann. Zahlreiche Termine mit Freunden hielten uns gut in Trab und die Zeiten mussten gut geplant sein, zumal auch das Rad- und Motorradfahren nicht zu kurz kommen sollten.

Eine der bequemsten Anreisen von Laboe zur Kieler Woche wird mit der Fähre durchgeführt, solange kein auf reisen befindlicher Kindergarten die Ruhe stört. Als Ziele gibt es einige Stationen direkt an der Kiel Linie. Um noch einen weiteren Einblick in die Schifffahrt zu bekommen heuerten wir auf dem Traditionssegler Fortuna an. Nach ca. 2 Stunden wurden jedoch wieder alle an Land gesetzt. Zu Glück an der gleichen Stelle von wo es auch los ging.

Ein Treffen der HSH Biker führte zu einem durch einheimische geführten Gang über die Kieler Woche. Die lockere Runde ließ sich durch fast nichts beirren, so dass alle ihren Spaß hatten. Die Suche nach einem Taxi musste jedoch dann an der Hauptstraße fortgesetzt werden, da an den einschlägigen Taxistationen keines zu sehen war.

Eine geführte Tour ausgehend vom Bikertreffpunkt Rastorfer Kreuz durch unseren einschlägig bekannten HSH Biker Klaus führte uns über Kappeln, Langballigau nach Flensburg und weiter nach Dänemark zu Annis Hot Dog Bude bei den Ochseninseln, die über die Grenzen hinaus für die schmackhaften Hot Dogs bekannt ist. Um den Tag nicht allzu lang und die Kilometer nicht allzu viel werden zu lassen, führte uns die Tour über die Schlei bei Missunde zurück nach Laboe. Eine sehr schöne Tour bei hervorragendem Wetter. Vielen Dank, Klaus, auch für die kleine Feierabendtour und allen anderen für die nette Begleitung. Zum Glück kam der bestellte Zug beim Übersetzen mit der Schwebefähre bei Rendsburg rechtzeitig. Auf einer weiteren Tour erkundeten wir Arnis und fuhren am Haus des Landarztes ( ZDF Serie ) vorbei. Angeln / Schwansen

Leider ist die Ostseeküste durch eine Rapskäferplage beeinträchtigt, die schon 1/5 der Rapsernte vernichtet haben. Am 12.7.06 entschließen wir uns spontan Richtung Süden aufzubrechen mit einem kurzen Zwischenstopp in Hamburg.

Die Harley Days sind wieder ein großartiges Event, welches gekrönt wird durch das Einlaufen der Queen Mary 2 am Sonntag den 16.7.06. Dass der Norden eine Menge zu bieten hat, war uns schon in Laboe klar, zeigte sich aber auch an ausgedehnten Radwanderungen am Elbe-Lübeck Kanal. Ein Touristischer Tag in Hamburg zeigt uns neue Welten. Mit dem High Flyer an den Deichtorhallen auf 150m hoch gibt einen schönen Blick über Hamburg und die neu entstehende Hafencity. Ein Bummel auf historischem Boden gibt dort neue Eindrücke über das Leben und Arbeiten in vergangenen Zeiten. Ein kurzer Zwischenstopp auf dem Feuerschiff im Hafen gibt neue Kraft und ein Mittagessen im Innenhof des Rathauses rundet den Tag ab. Bevor wir aufbrechen gibt es noch einen Geburtstag mit mehreren Feiern und eine Abschiedsfeier mit müdem Grill und einem aufgeregten Grillmaxe zu zelebrieren.

25.07.06 - 14.08.06 Chiemgau

Trotz des super Wetters in Norddeutschland beschließen wir Richtung Süden aufzubrechen. Während einer Rast an der B27 entschließen wir uns, eine Übernachtung in der Hessischen Rhön bei Dippach einzulegen. Der Platz ist einfach und die Sanitäranlagen gut und sauber. Trotzdem zieht es uns am nächsten Tag in die Alpen auf unseren bewährten Platz in Litzelau bei Oberwössen. Das Radtraining an der Ostsee lässt uns die ersten Bergwandertouren besser bewerkstelligen als gedacht. Nur beim Fahren mit dem MTB werden ganz andere Anforderungen gestellt, so dass auch wg. der aktuellen Hitze dieses Thema von mir langsam angegangen wird. Die ersten Touren mit dem Motorrad führten uns u.a. über die Alpenstraße nach Bad Reichenhall und über Kössen zum Sudelfeld und den Samerberg. Zum Ende der ersten Woche stellt sich das Wetter um und es beginnt zu regnen.

Am 6.8.06 gibt der Deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung u.a. auch für das Chiemgau heraus. In der Nacht regnet es so heftig wie bei einem Monsun und am nächsten Tag sind einige Straßen wegen Überflutung gesperrt. Die Tiroler Ache führt neben Hochwasser auch ihre schmutzige und schlammige Fracht zum Chiemsee. Zur reinen Vorsicht haben wir einige Teile unserer Ausrüstung verpackt, um bei weiterem Regen den Platz verlassen zu können. Wir trotzen dem Wetter und wandern durch das Chiemgau. Aus einer kleinen Wanderung werden dann 6 Stunden und 3 Berge und ohne Regen.

Für unsere Städtetour haben wir uns auf Salzburg verständigt. Wir fahren mit dem Boxer nach Salzburg und werden zum Parken auf das Messegelände gelotst. Die super Anbindung via Obus in Verbindung mit dem Ferienticket und den damit enthaltenen Parkplatzgebühren lassen uns ganz entspannt in die Innenstadt gelangen. Mit dem an der Touristeninformation erhaltenen Stadtplan erkunden wir Salzburg und seine Sehenswürdigkeiten wobei Mozart allgegenwärtig ist. Die Fahrt mit der Bahn zur Festung Hohensalzburg ist wie diese selbst ein Erlebnis.

Da dieser August einfach zu kalt ist, entschließen wir uns unseren Standort weiter nach Süden zu verlegen.

 

14.08.06 -  28.08.06 Slowenien - Bled

Um nach Slowenien zu kommen wählen wir den Weg über die Österreichische Autobahn wofür wir uns eine 10 Tages Vignette gekauft haben. Hierbei müssen wir durch den Tauerntunnel, Katschbergtunnel und den Karawankentunnel. Alles ist gut ausgeschildert, die Bezahlung in EURO klappt reibungslos und die Passkontrolle vor dem Karawankentunnel ist eher oberflächlich. Auf Slowenischer Seite endet die mautfreie Autobahn nach ein paar Kilometern und wir fahren über die Landstraße nach Bled. Von den zwei vorhandenen Campingplätzen wählen wir den direkt am See von Bled gelegenen. Leider ist der Untergrund durch den vorangegangenen Regen völlig aufgeweicht, so dass wir den Wohnwagen mit dem Boxer wegen durchdrehender Räder nicht an seinen Platz bekommen. Hier bekommen wir Hilfe durch ein deutsches Paar - ein holländisches Paar sieht uns gelangweilt zu - und bringen den Wagen mit Muskelkraft auf seinen Stellplatz. Den ganzen Nachmittag hört man immer wieder durchdrehende Räder und wir müssen einem Italiener abends auch noch auf seinen Platz helfen.

Die abendliche Wanderung um den See verschafft uns einen ersten Überblick und etwas Bewegung. Zur Insel gelangt man mit der händisch betriebenen "Pletna".  In der Marienkirche kann man die Wunschglocke eigenhändig läuten. Der Sage nach soll sich dann ein lang gehegter Wunsch erfüllen. Das Glockengeläut erfüllt die Luft fast den ganzen Tag.

Mit dem Motorrad erkunden wir die zahlreichen Pässe der Umgebung sowie den  Triglav mit seinen 50 Spitzkehren und den Seebergsattel. Die Straßen sind teilweise in einem sehr guten Zustand, aber auch über Schotterstrecken geht es. Umleitungen aufgrund von Baustellen sind für uns nicht immer gleich erkennbar und das Befahren ist immer ein Abenteuer. Ein weiterer Punkt beim Fahren sind die Slowenischen Autofahrer. Diese schneiden die Kurven brutal, auch wenn sie diese nicht einsehen können und beim Einbiegen auf die Hauptstraße fahren sie einem sehr eng vor das Fahrzeug, so dass man immer bremsbereit sein muß. Das Bezahlen beim Tanken (Diesel 99 Cent, Eurosuper 95 - 108,9 EUR) geht problemlos mit der EC Karte wie auch beim Einkaufen von Lebensmitteln. Das Wetter ist insgesamt gut und der Regen fällt meist nachts. Da wir weiter nach Süden wollen, haben wir auf einer Motorradtour den neuen Platz in Postojna nahe des großen Höhlensystems schon mal erkundet.

Bled_Postojna

28.08.06 -  01.09.06 Slowenien - Postojna

Um von Bled nach Postojna zu kommen, fahren wir über die in Teilen mautpflichtige Autobahn. Eine Mautstation ist vor Ljubljana, durch das man sich z.Zt. dann noch durchquälen muss. Das neue Teilstück der Autobahn scheint kurz vor der Fertigstellung. Auf dem zweiten Teil bekommt man zunächst nur ein Ticket ausgehändigt bzw. kann dies an einem Automaten ziehen. Gezahlt haben wir dann bei der Abfahrt.

Postojna liegt im Slowenischen Karst. Es gibt ein ca. 20 Km langes Höhlensystem, welches in einigen Bereichen für die Touristen zugänglich gemacht wurde (Pivka Jama). Unser Campingplatz liegt etwas außerhalb von Postojna in einem Waldgebiet. Die Zeltplätze sind in Terrassen angelegt und für die Wohnwagen und Wohnmobilfahrer gibt es geschotterte Stellflächen. Da der Platz im Moment nicht so stark besucht ist, können wir uns großzügig aufstellen. Im angeschlossenen Restaurant kann man sich den kulinarischen Genüssen hingeben. Die Möglichkeiten zum Wandern und Biking (Moped / MTB) sind hier gut und werden reichlich genutzt. Eine Höhlenbesichtigung unternehmen wir direkt vom Platz aus, da hier der Einstieg zu 2 Höhlen liegt. Leider zeigt sich der hier heimische (echte!) Grottenolm heute nicht (Info für Udo).

 

01.09.06 - 22.09.06  Kroatien - Novigrad

Wir liegen hier in einer richtigen Hochdruckbrücke. Das Wetter ist super und das Wasser lädt zum Schwimmen ein. Für eine Abwechslung vom Badeurlaub hat eine ganztägige Bootsfahrt nach Rovinj gesorgt. Abends können wir herrliche Sonnenuntergänge erleben, da das Meer nach Westen hin offen ist. Am liebsten würden wir jetzt mit einem Segelboot die Adria weiter erkunden. Der Campingplatz leert sich langsam, da auch für die Bayern der Urlaub zu Ende geht. In den umliegenden Konobas lässt sich hervorragend Spanferkel, die publikumswirksam gegrillt werden, essen. In der roten Erde wächst überall Wein und die Lese steht an. Die Straßen sind hier leider nicht so gut, und an den ganz ausgefahrenen und glatten Stellen wird einfach ein Rillenprofil hineingefräst, so dass das Fahren mit dem Moped nicht so viel Spaß macht.

 

Pünktlich zum Ferienende ändert sich leider auch das Wetter. Starkregen kappt uns teilweise sogar die Fernseh- und Radioverbindung via Satellit. Auf unserer weiteren Tour wollen wir zum Gardasee und dann in die Toskana. Da aber auch in Italien das Wetter nicht besser ist, bleiben wir noch einige Tage hier. Nachdem der Bora durchgezogen ist, lichten sich die Wolken und der Sommer kommt zurück. Baden im Meer und Fahrradtouren ergänzen sich in einer besonderen Weise. Es ist etwas Besonderes in einem 23° C warmen blau-grünem Meer zu baden an einem 21.09.06. Hier werden wir nicht das letzte Mal gewesen sein.

22.09.06 - 03.10.06 Italien Gardasee - Pacengo

In Pacengo nahe dem Erlebnispark Gardaland haben wir uns für den Campingplatz Le Palme entschieden. Es ist ein kleiner Platz und, da die Hauptsaison zu Ende ist, sehr familiär. Auf einer Motorradtour um den Gardasee herum verschaffen wir uns einen ersten Eindruck. Nicht fehlen darf ein Besuch in der Stadt Romeos und Julias: Verona. Diese Stadt erinnert stark an Rom im Kleinformat.

Seinen Fahrstil muss man etwas umstellen. Regeln werden hier kaum beachtet, und dies ist mit der deutschen Einstellung schlecht zu machen. Überholverbote werden kaum eingehalten, sowie Geschwindigkeitsbegrenzungen sind nur bei Polizeikontrollen einzuhalten. Fußgänger warten am Zebrastreifen so lange, bis ein Deutscher anhält, oder sie erzwingen sich den Übergang. Die Roller, die überall mit leicht bekleideten Fahrern mit erheblicher Geschwindigkeit unterwegs sind, tauchen immer dann auf, wenn man es nicht erwartet.

Da dies ein sehr kommunikativer Platz war, helfen uns die Nachbarn auch beim Verlassen des Platzes, was auf unserer bisherigen Reise nicht überall anzutreffen war. An den Mautstationen der Autobahn sollte man die weißen (Bargeld) oder blauen (Kreditkarte) Spuren wählen. Die gelben Spuren sind für die Nutzer des Teletickets bestimmt.

03.10.06 - 13.10.06 Italien Toskana - Marina de Bibbona

Wir sind wieder am Mittelmeer. Es ist warm (23°C), und das Meer brandet auf den Strand, da der Wind kräftig weht. Marina de Bibbona ist wie verwaist, da auch hier die Hauptsaison lange zu Ende ist. Lange Spaziergänge barfuss am Strand, baden im immer noch 22° warmen Meer (Luft 26°C am 11.10.) und schöne Radtouren durch Pinienwälder beschäftigen uns. Spätestens am 15. müssen wir den Platz verlassen, da dann auch dieser Campingplatz schließt. Auf einer Motorradtour erkunden wir das Hinterland. Hier kann man super durch die zentrale Toskana fahren und es erschließen sich einem wunderschöne Blicke auf diesen hügeligen Teil der Toskana. Beim Tanken sollte man immer ausreichend kleine Euroscheine dabei haben, da hier wieder mit den Tankautomaten gearbeitet wird. Abends gehen wir gern noch an das Meer, um die schönen Sonnenuntergänge zu betrachten. Sightseeingtouren führen uns nach Pisa, Lucca und Piombino als Fährhafen nach Elba und Sardinien.

13.10.06 -  20.10.06 Italien Toskana - Figline Valdarno

Die Fahrten über die italienischen Autobahnen sind immer wieder ein Erlebnis. Verkehrszeichen werden als "Anregung" angesehen und meist frei ausgelegt. Man muss den "Italiener in sich wecken", um hier mitzuhalten. Wir haben hier tagsüber noch bis zu 25°C, so dass wir hier im Chianti super Motorradtouren fahren können. Mittelalterliche Städte erkunden wir zu Fuß am Rande der Motorradstrecken. Firenze (Florenz) fahren wir gezielt an. Die Stadt hat viel zu bieten und nach dem Besuch sind wir ziemlich platt.

Chianti

Tagsüber können wir noch wunderbar in der Sonne bei bis zu 23° draußen sitzen. Nachts sinkt die Temperatur auch schon mal bis auf 4° (17.10.06). Auf weiteren Motorradtouren erkunden wir das Umland, welches sich je nach Gegend sehr unterschiedlich darstellt, mal typisch Toskana und mal Mittelgebirge aber immer mit super Strecken, auch wenn der Belag nicht überall gut ist. Am Abreisetag kommt noch mal Stress auf, da am gesamten Gespann kein Bremslicht geht. Leider ist zum 2. Mal die Sicherung im Boxer dahin und muss getauscht werden.

20.10.06 - 24.10.06 Italien Südtirol Bozen

Der Kreis schließt sich allmählich. Wir wollen, solange das Wetter hier noch mitspielt, Südtirol mit dem Motorrad abfahren, damit auch Kathrin sich einen Eindruck verschaffen kann, da sie im Mai nicht mit dabei war. Wir stehen auf dem Campingplatz Moosbauer, der sehr klein und eng ist. Bis zum Zentrum von Bozen sind es 5 km. Nachdem ich bereits im Mai einen kleinen Teil von Bozen gesehen habe, erkunden wir die Altstadt. Es kommt uns ein leichtes und entspanntes Lebensgefühl entgegen. Für eine Besichtigung ist die Altstadt absolut empfehlenswert. Wir kaufen auf dem Markt originalen Südtiroler Bauernspeck, den wir uns später schmecken lassen. Der Hinterreifen vom Motorrad verliert stark die Rillen, die den Regengott milde stimmen sollen. Mal sehen, wie lange der noch hält. Auf unseren Touren bringt uns die Natur den Herbst mit tollen leuchtenden Farben näher. Die Lärchen stehen wie leuchtende Kerzen an den Hängen, die Laubbäume zeigen sich in den buntesten Farben. Auf den Pässen ist es schon sehr kühl, und auf der Marmolada liegt schon Schnee, aber fahren lässt es sich vortrefflich. Unsere Tour über den Mendelpass fällt leider ins Wasser im wahrsten Sinne, so dass wir die Tour abbrechen. Die Wettervorhersage zeigt eindeutig besseres Wetter auf der Alpennordseite für die nächsten Tage, so dass wir einpacken und weiter Richtung Norden fahren.

24.10.06 -  28.10.06 Chiemgau

Nach einer spannenden Tour über den Brenner und einer groß angelegten Kontrolle der Polizei in Österreich wegen eines Bankraubes, sind wir wieder in Litzelau angelangt. Auch hier grüßt uns der Wald mit einer tollen Farbenpracht. Auf langen Bergwanderungen bei wunderschönem Herbstwetter genießen wir die Fernsicht hin bis zum Großglockner, der sich schon mit einer Schneehaube zeigt. Auf der Motorradtour über die Alpenstraße am 27.10.06 bei bis zu 23°C erkunden wir die Altstadt von Berchtesgaden. Da für die nächsten Tage in ganz Deutschland nicht so tolles Wetter, teilweise in den Bergen sogar Schnee, angesagt ist, machen wir uns auf den Weg nach Hause. Am 29.10.06 ist der erste Teil der Reise abgeschlossen.

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Diese Website wurde zuletzt aktualisiert 09.01.10